EA in Verkaufslaune
Ich muss das kurz schreiben: Wenn ihr mal mit dem Gedanken gespielt habt auf dem iPhone oder iPod eines der Spiele von EA zu kaufen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dazu. Für 48 Stunden gibt es jede Menge Titel für 79 Cent. Genial!
Ich habe mir mal spontan Need for Speed: Shift geleistet. Mal sehen wies ist. Ich werde berichten.
iOS 4.0 Video
Vor ein paar Stunden hat Apple die neuste Version seines neuerdings iOS benannten Betriebssystems für mobile Geräte ins iTunes geworfen. Ihr wisst schon, quasi Multitasking und so. Und schlicht weil der Funktionsumfang doch etwas größer ausfällt als bei einem ganz normalen, kleinen Update, gibt es ein super Video, das viele Änderungen erklärt. Entdeckt habe ich es über den fscklog und vielleicht gibt es ja den ein oder anderen iPod, iPhone oder sogar schon iPad User unter euch. Wobei iPaduser sich noch etwas gedulden müssen. Deren Version des iOS 4.0 erscheint erst im Herbst. Viel Spaß:
Sobald dann das GameCenter im Herbst kommt hat das auch wieder mehr mit Spielen zu tun.
Ein kleines Update
Ein kleines Update soll es werden. So von mir und so. Weil wirklich viel gibt es tatsächlich nicht zu erzählen.
Dank eines Praktikums ist die Zeit zum Zocken gerade sowieso eher knapp bemessen und, was soll ich sagen, der größte Teil davon wandert doch tatsächlich in Carcassonne auf dem iPod. Das Spiel hat eine derartige Langzeitmotivation, das ist wirklich krass. Die KI ist wirklich gut drauf und sorgt für jede Menge verlorener Partien, nach denen ich aber nie wirklich frustriert aufgebe, sondern immer wieder fleißig versuche beim nächsten Versuch besser zu sein.
Dann bin ich nebenher noch relativ glücklich mit dem neuen iPhonedesign, da mein altes Mobilfunkgerät aus dem letzten Loch pfeift und bald seinen elektronischen Lebensatem aushauchen wird. Da wird es nämlich Zeit für ein neues Handy, und da ich schon lange mit dem gnadenlos überteuerten, total gehypten und sowieso doofem wundervollen Gerät namens iPhone geliebäugelt habe, sollte jetzt vielleicht endlich der Zeitpunkt kommen, an dem auch ich ein klein wenig Zukunft in Form von mobilem Internet schnuppern kann. Und ganz nebenbei dann auch noch Carcassonne immer und überall online zocken. Gekauft!
Irgendwie bin ich auch nebenher immernoch am Descentregelwerk durchforsten. Dabei sind mir schon 3 oder 4 Regeln aufgefallen, die wir schlicht übersehen oder falsch angewandt hatten, weswegen der versprochene Spielbericht noch ein klein wenig warten muss. Zumindest Bilder habe ich schonmal gemacht, auch wenn ich noch nicht weiß, wie die geworden sind.
Ihr seht schon, der Berg der Schande wird nicht wirklich kleiner, und die Zeit auch irgendwie nicht mehr. Aber so ist das wohl im Spielerleben…
Der Pile of Shame
Ich persönlich habe den fetten Haufen der Schande immer nur für ein Gerücht gehalten. Eine bescheuerte Hirngespinstserfindung derer, die meinen cool sein zu müssen und rumzuerzählen, was sie noch tolles spielen wollen und ja so ach gar keine Zeit dafür aufbringen können. Ich war immer der Meinung, dass man gar nicht so dumm sein kann, mehr Spiele zu kaufen, als letztlich dann zu spielen. Ich mein das ganze schöne Geld… wär doch doof, wenn das auf so einem Stapel vor sich hingammeln würde, ohne dass ich davon einen praktischen nutzen hätte. Trotzdem war auf nahezu jedem Spieleblog, das ich lese, und das sind inzwischen einige, immer wieder und wieder die Rede vom Stapel der Schande, der sich neben Konsole oder PC auftürmt und niemals kleiner zu werden scheint. Ein unbezwingbarer Berg der persönlichen Pein. Sowas kann mir nicht passieren!
Nunja. Ich lag falsch. Momentan ist es nämlich eher so, dass ich von meinem Schreibtisch aus, egal in welche Richtung ich blicke, nichts als Schande, Schande und nochmal Schande sehen muss. Da helfen nichtmal ToDo Apps auf dem iPod weiter. Aber wo fangen wir an?
Lasst uns doch mal nach rechts blicken: Da steht eine fette Packung Descent, die eigentlich letztes Wochenende wieder geöffnet werden wollte, wozu ich allerdings ausnahmsweise mal nichts zukonnte. Da hatte die Spielerunde einfach keine Zeit. Doof, aber passiert. Direkt darauf liegt allerdings Munchkin, das auch seit mindestens einer Woche mal wieder auf dem Tisch hätte liegen sollen, und Munchkin schluckt im Gegensatz zu Descent nicht mal mir nichts dir nichts einen kompletten Samstag. Nein, das könnte man einfach so zwischendurch spielen. Könnte… tat man aber nicht. Damn! Dass ich schon lange mal wieder Siedler oder Siedler Raumfahrer auspacken wollte verschweigen wir hier einfach. Wir sind ja unter uns.
Wenn man nun so nach links schweift, dann bleibt der Blick in der Mitte am Macbook hängen. Dort warten nun Half Life 2, 5 Episoden Monkey Island (Ok… 4,5 Episoden Monkey Island), World of Warcraft, Torchlight und ein paar Portal Maps darauf endlich von mir gezockt zu werden. Der Stapel wächst. Steam wird sicher seinen Teil dazu beitragen. Starcraft 2 ist auch auf dem Weg. Argh.. Doch leider sind wir hier nicht am Ende angelangt. Irgendwie fängts gerade erst an, weil direkt neben dem Macbook liegt der iPod und saugt munter am USB Port.
Mit ihm saugen da noch immer (!) GTA, ein paar neue Level Angry Birds, eine neue Minigore Episode und die letzten paar Stufen vor dem Sword of Fargoal an meinem Spielerstolz. Doch nichts was ich dagegen tun könnte. NICHTS. Ich hab einfach nicht die Zeit dazu.
Doch weiter nach links geht es noch weiter. Da wartet sein Stapel Bücher, den ich aus Neuseeland mitgebracht hab, weil ich den ja unbedingt lesen wollte, waren ja soooo tolle Bücher, ein ebenso mitgebrachtes Kochbuch voller Rezepte, weil wenn ich daheim bin, dann fang ich sofort an ganz viel zu kochen, und Bass und Gitarre, weil üben, ja üben werd ich jede Menge. Und die ganzen tollen Bilder, die ich alle mal sichten wollte und dann zu einem super Fotobuch verarbeiten. Sind schließlich nur 1800 Stück. Ginge ja flott.
Verdammt. Ich verstehe euch Gamerblogkollegen. Aber ich sehe keinen Weg, damit fertig zu werden. Einfach Schritt für Schritt weiterleiden. Und die Stapel wachsen und wachsen und wachsen. Und ich bekomme Platzangst.
Achja, was fange ich mit einer pinken Piratenactionfigur und einem Stapel Bomben an? Ne Blumenvase hab ich auch noch…
Ruhige Tage mit Bird Strike und Sword of Fargoal
Wir sind es los, das Auto. Nach ewigem stehen auf dem Gebrauchtwagenmarkt hier sind wir es endlich losgeworden. Ich bin mir auch absolut bewusst, dass das mit Spielen mal so gar nichts zu tun hat, aber das ist immernoch mein Blog hier und ich habe die Entscheidung getroffen, ihn doch mit ein wenig mehr Leben zu bereichern. Mehr Geschichten von mir also, und ob das nun gut oder schlecht ist, wird sich zeigen.
Wie auch immer, der Verkauf des treuen Begleiters der letzten 7 Monate Backpackerdasein hier am anderen Ende der Welt hat quasi die Endphase eingeleitet. Operation: Heimkehr sozusagen. Das letzte bisschen Freiheit und Backpackerleben verkauft. Gut so, weil das hier gerade jeder tut und ich deswegen ziemlich froh bin, dass die Karre weg ist.
Jetzt hat so eine Endphase ihre Vorteile, wie zum Beispiel die Vorfreude endlich vom eigenen Macbook zu bloggen und das 5-saitige Sandberg Monstrum wieder in die Hand zu nehmen, aber eben auch ein paar negative Aspekte. Im Zuge des Blogs hier ist das vor allem die Versorgung mit Bits und Bytes aus der weiten Welt des Netzes. Damit sieht es hier in Auckland nicht ganz so verlockend aus.
Somit spiele ich zwar, kann aber nicht wirklich gut davon berichten und auch andere News und Neuigkeiten werden vermutlich mit ein wenig Zeitverschiebung versehen hier auf den Tisch kommen. Und damit sind wir bei mir. Ich habe immernoch nur den iPod am Start, doch der hat in den letzten Tagen, dank einiger Aktionen im Appstore, 2 neue Spiele auf die interne Platte geschoben bekommen: Bird Strike und heute ganz frisch Sword of Fargoal. Wenn ihr ganz schnell seid, dann gibt es Sword of Fargoal noch kostenlos im Appstore zu ergattern. Den Link kann ich leider gerade nicht liefern, ich bin schon froh, dass ich hier am PC den Firefox aufbekommen habe, da sind Links ein wenig viel.
Bird Strike habe ich im Gegensatz zu Sword of Fargoal schon seit ein paar Tagen im Einsatz. Das Ding ist relativ simpel. Man feuer einen kleinen Vogel mittels einer Schleuder in die Luft, um dann dort mit Hilfe von Feuerwerksraketen immer weiter und weiter in Richtung Weltall zu steigen. Auf dem Weg dahin sammelt man allerhand Dinge ein und versucht Hindernissen so gut es geht auszuweichen. Ob angekommen burzelt einen dann ein Ufo weg. Auf dem Weg zum Boden kann man dann die Hindernisse weg kloppen. Gibt alles Punkte, hat eine super OpenFeint Integration und macht Freude. Auch hier kann ich gerade keinen Link bieten. Sorry.
Ich werde jetzt also noch ein paar Tage hier in Neuseeland entspannt in Auckland chillen und so gut es geht den Blog hier betippen.
Nichts als iPod Spiele
So langsam setzt er ein, der Spieleentzug. Seit nunmehr bald 7 Monaten halte ich mich am andern Ende der Welt auf, und bei mir ist nichts als ein kleines, schwarzes Ding mit kleinem Bildschirm und Home-Button drunter. Kein PC, kein Macbook Pro, nicht einmal ein Netbook oder so.
Keine Alternativen zum Handheldgaming also. Im Prinzip gar nicht schlimm. Es ist ja nicht so, dass man hier nichts anschauen kann. Im Gegenteil, die Landschaft und Umgebung hier ist wahrlich umwerfend, aber trotzdem, als Spieler vermisst man irgendwann etwas. Dieses Jucken in den Fingern, wenn man die Macbooks der anderen Reisenden sieht, das Kitzeln in den Fingerkuppen, das wird immer schlimmer. Dann kommen die Fragen auf nach dem Warum. Warum habe ich mein favorisiertes Spielemedium nochmal daheim gelassen? Richtig. Die Diebstahlgefahr. Und die Angst vor der Vernichtung des geliebten Aluspielzeugs in 8 Monaten Reise. Salzwasser und Sand, der Tod jeder Technik, und dem Sand entkommt man hier nie.
Nun ergab sich aber aus dem Fehlen meines Macbooks auch die Tatsache, dass ich eben auch im Blog nicht wirklich viel schreiben konnte, was so meine eigene Spielerfahrung anging. Viele tolle Spiele sind einfach an mir vorbei gezogen und warten nun darauf in einigen Wochen ins Laufwerk geschoben zu werden. Ich freue mich auf Batman, Modern Warfare 2, und was es sonst noch so gab. Vermutlich werde ich gar nicht alles aufholen, da mit Starcraft 2 schon ein weiterer Kracher seiner Geburt entgegen sieht. Bis dahin werde ich mich allerdings noch mit den letzten Levels Soosiz herumschlagen, Liberty City unsicher machen und einigen zwielichtigen Gestalten im Hinterhof den Zugang zu Braaaainzzzz verwehren.
Denn so sieht sie aus, die Spielewelt, in der ich mich im Moment bewege. Brainz, Autos und kleine Kerlchen, die freundesammelnd herumspringen. Dazwischen noch ein bisschen Towerdefense und Existenzaufbau in Catan neben anderen Kleinigkeiten. Im Prinzip war es das aber.
Ich will gar nicht herumheulen, denn es ist super hier am andern (oder dem richtigen – kommt ganz auf die Sichtweise an) Ende der Welt. Nur ein kleines Statement, warum bisher so wenig zu mir, und meiner Sicht der Spielewelt geschrieben wurde, sollte das werden. Ein kleiner Ausblick, dass sich das in knapp 8 Wochen wandeln wird. Mehr eigentlich nicht. Denn die letzte Etappe meiner Reise steht nun bald an. Das letzte mal richtig losziehen, bevor es dann in Richtung Heimat gehen wird. Nochmal richtig was anschauen. Vulkane sehen. Schwefelseen.
Aber noch nicht. Ein paar Tage bleiben noch. Und auch dann werde ich bloggen. So gut es eben gehen wird, so gut es die Bildschirmtastatur eben hergeben wird. Und so oft ich Internet haben werde. Ich freu mich darauf.
Jetzt werde ich aber erstmal ein paar Federviechern mit ihrer Schweineplage helfen. Aber dazu ein anderes mal mehr.
Jäger und Sammler
Schlimm, wie sehr irgendwelche genetischen Codes noch in mir stecken. Obwohl mir nichts ferner liegt, als durch den Wald oder die Wiesen zu schleichen und dabei Großwild zu erlegen, oder essbares Zeug zu sammeln, so ist das Jägertum doch weit tiefer verwurzelt als man so denkt.
Gerade verbrate ich meine Zeit, wenn wir nichts anschauen oder weg gehn, damit, in Defender Chronicles auf dem iPod Token zu sammeln. Und wozu? Richtig, um dann Loot zu kaufen, mit dem ich neue Level schaffe, dann noch mehr Token sammeln und dann an noch besseren Loot komme. Und irgendwann bin ich sooooo mächtig, dass ich nicht mehr sammeln muss. Oder auch nicht. Weil dann kommen bestimmt bald neue Level.
Tolles Game übrigens, das Defender Chronicles. Und gerade sogar billiger zu haben. Aber wie auch immer, das ist ja nicht die Wurzel aller Sammelleidenschaft. Jäger und Sammler ist man schon früher.
Angefixt wird man doch bereits im Kindergarten mit irgendwelchen Sammelkarten oder Abziehbildchen. Ich kann mich auch noch an Schreibblockseiten mit Mausbildern erinnern. Schlimme Zeit. Dann kam, als ich noch in der Grundschule war, glaube ich wenigstens, Pokemon auf: Toll, Viecher sammeln. Mit denen kann man dann andere Viecher einfangen und dann wieder, bis man alle hat. In der grünen Edition, der Blauen, der Gelben, der Lilablassblauen… Ihr merkt wo das alles hinführt.
An diesem Punkt kann man den Teufelskreis noch unterbrechen, denke ich zumindest, in dem man einfach zu viel Zeit in Schule oder ähnliches steckt und dann fürs Zocken kein Platz mehr bleibt.
Bei mir, wie bei vielen andern auch, lief Schule allerdings so nebenher, also war Platz für Diablo 2. Und genau hier, exakt hier, ist man dann drin. Wenn einen das “Töte Monster, dann droppen tolle Sachen”-Prinzip mal hat, dann war’s das. Oder glaubt ihr man kommt da wieder weg? Quark. Einmal drin, immer drin. Und so sitz ich heute hier, hab Illidan und Kil’Jaeden verkloppt, Baal in den Arsch getreten, Mephisto hundert tausend mal gekillt, hab Siege in diversen RTS Games gesammelt und jage momentan iPod Achievements hinterher. Und wofür das alles? Keine Ahnung. Könnt ihr es mir sagen?
Vielleicht könntet ihr es, aber vermutlich sind die mit Antwort gerade zu beschäftigt: Torchlight, MMOs, Schule?
Achja noch was, ich glaube die, die dann ihre Zeit in die Schule stecken sind auch nicht viel besser, die sammeln doch auch nur Annerkennung bei den Lehrern, Eltern und anderen wichtigen Leuten. Quasi Real Life Achievementhunter. Ich bin auch so, ohne den Stress, mit meinen Noten zufrieden gewesen. Und ich bin sogar der Meinung, dass man trotz der Sammelwut am PC auch Real Life haben kann. Irre, nicht? Aber dazu vielleicht ein ander mal.


