(News) Modern Warfare 2 setzt Milliarde um, Spiele auf Datenträgern, Ich auf Reisen
Call of Duty: Modern Warfare 2 hat im Umsatzvolumen die Grenze von einer Milliarde (!) Dollar hinter sich gelassen.
Davon ist gut der halbe Umsatz innerhalb der ersten 5 Tage erwirtschaftet worden.
Auch wenn davon nur ein Bruchteil beim Entwickler als Gewinn ankommt, so sind das doch enorme Summen, und in Zeiten einer Rezession erstaunt das doch umso mehr, wie schnell und sorglos konsumiert wird. Glückwunsch an das Team, so viel Geld wird in der Unterhaltungsindustrie selten umgesetzt.
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Noch eine News zum Verkauf von Spielen. Ich habe ja bereits über datenträgerfreies Verkaufen von Games geschrieben, und obwohl es wohl nicht aufzuhalten sein wird, so wurden im vergangenen Jahr doch 90 Prozent aller Games auf Datenträgern verkauft.
Da scheint sich der Standardkonsument genau so schwer zu wie ich, und will auf die gute, alte Silberscheibe wohl doch noch nicht so schnell verzichten.
via Gamestar
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Eine kleine News in eigener Sache: Ich befinde mich ab heute wieder auf Weiterreise, was bedeutet, dass Internetzugang nicht mehr ganz so regelmäßig vorhanden sein wird, wie er es hier in Christchurch war. Ich werde trotzdem versuchen, so regelmäßig wie eben machbar zu bloggen.
DLC
“Und dort hinten, bei den großen, roten Drachen, da wartet eine Jungfrau darauf von euch gerettet zu werden. Doch nicht nur sie wird dort gefangen gehalten, nein, dort liegen magische Waffen und Kisten voll Gold. Ihr werdet mächtiger und stärker als je zuvor sein. Ihr werdet König werden, mit Gold um euch werfen und Massen von Frauen liegen euch zu Füßen.”
Naja, zumindest wenn man dann auf “Kaufen” drückt und dem großen Drachen in seinen genauso großen Hintern tritt, sonst ist der nämlich gar nicht da. Der kommt leider nur raus, wenn im Gegenzug Gold fließt. Da wird eben Gold für Gold getauscht, euer Gold.
Download Content ist an sich ja eine feine Sache. Der Entwickler liefert ein tolles, fertiges Produkt, das einem jede Menge Spaß bringt und dann, weil das Spiel so toll war, aber leider schon durch ist, kann man sich noch ein bisschen was dazu kaufen. Ein extra Kaugummi, eine Zugabe, noch ein Lied bevor die Band endgültig von der Bühne geht, es war doch so toll.
Ich persönlich bin trotzdem kein Freund von DLC. Der einzige Einsatzzweck ist für mich auf dem iPod, wo aus einer Demo eine Vollversion wird, per in-App Purchase.
Bei allem anderen bleibt nur ein fader Beigeschmack. Wenn ich ein Spiel kaufe, dann will ich erstmal komplett unterhalten werden. Ich will nicht wissen, was ich da sonst noch sehen könnte, wenn ich jetzt Geld reinwerf.
Auf Konzerten hab ich auch noch nie zahlen müssen, dass zwischendrin mal ein paar Akkorde mehr reingeschoben werden. Und wenn ich mehr will, geh ich eben aufs nächste Konzert.
Bei Spielen heißt das für mich: Neuer Titel. Und eben nicht, da ein Schwert für 2 Euro, da ein Reittier für 5 und da noch 2 Quests für 10. Mir graut es auch schon vor den 2 anderen Kampagnen in Starcraft 2. Episodencontent. Klingt bei mir wie “nicht fertig geworden”.
Ich erwarte für ein Vollpreisspiel auch Vollpreiscontent zu bekommen. Wenn in dann 20 Stunden perfekt unterhalten wurde, dann noch mal eine Mission mehr. Vielleicht. Aber mittendrin dann das Gefühl haben, dass toller Content mir vorenthalten wird, nur dass ich noch ein paar Euro mehr locker mache. Uncool.
Öffentliche Kreditkarten
Man ist ja mitlerweile so einiges gewohnt auf seinen Reisen durch die Weiten des Internets. Private Saufbilder, in Erbrochenem liegende Partygänger, Bilder in seltsamer Kleidung und Sonstiges. Facebook und Konsorten bieten ein reichhaltiges Spektrum an Dingen, die Arbeitgeber und andere Personen besser nie zu sehen bekommen sollten. Doof nur, dass das mit der Privatsphäre oft nicht so ernst genommen wird.
Wen das alles aber eigentlich gar nicht so sehr stört, und wer neben seiner Geolocation schon lange mal nach wirklich privaten Informationen gesucht hat, die er doch frei und fröhlich mit der restlichen, ach so privaten und unvernetzten Welt teilen will, für den gibt es jetzt tatsächlich etwas: Blippy
Bei Blippy kann man seine Kreditkartentransaktionen der Welt zugänglich machen. Endlich mal zeigen, dass man das große Geld hat, oder es einem nicht zu peinlich ist, wo man so einkauft. Herrlich! Und anscheinend findet das tatsächlich Anklang. Blippy ist nun noch gar nicht so lange offen, und schon sind Transaktionen im Wert von über einer Million Dollar gespeichert. Toll, nicht?
Ich persönlich finde diesen Service total daneben, aber anscheinend bin ich mit der Meinung relativ allein. Der Trend geht wohl zur Zweitkreditkarte, die dann auch gleich öffentlich gemacht werden kann. Warum eigentlich die Pin nicht gleich miteintragen und dann bequem auf den Laptop im Internet schauen, wozu die Kreditkarte so missbraucht wurde.
Ich warte auf den Tag, an dem man eine Kamera ins Klo hängt, ein Gps dran schraubt und dann jeder, immer weiß, wer gerade wo aufs Töpfchen geht. Aber vermutlich gibt es das ja auch schon…
via techcrunch
