Südkorea will Spielsucht bekämpfen

Die Geschichte habe ich über Gamestar.de mitbekommen und auch auf Solariz kann man bereits davon lesen. Genug Informationen also, aber irgendwie ist sie einfach zu gut, als dass ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben würde.

In Südkorea sind Computerspiele groß, wirklich groß. Das hat positive und negative Seiten. So sind gar nicht mal so wenige Menschen im Verdacht doch länger vor der Röhre zu sitzen als vielleicht gut wäre. Es gibt sogar eine Studie, die von 14% spricht, allerdings fällt es mir schwer, der Studie allzuviel Aufmerksamkeit zu schenken, da ihr Herausgeber nicht ganz so viel von Spielen hält.

Auch egal, es gibt viele Menschen, die viel Zeit vor dem Bildschirm sitzen und der Staat will etwas unternehmen. Nun würde man vermuten, dass auf althergebrachte Weise über Beratung und Sensibilisierung auf das Problem aufmerksam gemacht werden soll, um dieses dann pädagogisch wertvoll sich selbst lösen zu lassen.

Nicht so in Südkorea. Hier wird tatsächlich darüber nachgedacht, ob die Spielzeit nachts für 6 Stunden einfach unterbrochen werden soll. Dazu soll Bürgern unter 19 Jahren auch noch das Internet derart ausgebremst werden, dass auch surfen keinen Spaß mehr macht. Die Zwangspause soll zwischen 24 und 2 Uhr beginnen und neben den vermuteten Kandidaten, wie Starcraft, auch Casualspiele beinhalten.

Das Alles ist weit weg von uns aber langsam frage ich mich, ob Staaten in Zeiten von Umweltkrisen und Finanzdisastern nichts Besseres zu tun haben, als gegen Probleme vorzugehen, die an den Ursachen eines Symptoms nichts, aber auch gar nichts ändern. Wenn jemand spielen will, dann tut er es. Ob online oder offline ist doch absolut egal. Soll dann im nächsten Schritt einfach der Strom für 6 Stunden gekappt werden? Dann kann man ja wieder mit Kerze aufs Klo gehen nachts. Romantik und so. Es soll auch Staaten geben, in denen das die Regel ist. Sollen von Südkorea auch gar nicht weit entfernt sein, hab ich gehört.

In Deutschland ist eine solche Idee bisher zwar noch nicht aufgekommen, aber bei der unglaublichen Treffsicherheit für total absurd dämliche Ideen unserer Politik, weiß man nie, was da noch auf uns zukommen wird. Warum fragt eigentlich nie jemand danach, warum ein Mensch überhaupt so viel Zeit vor dem Computer verbringen kann? Ist auch egal, solange man werbewirksam Symptome bekämpfen kann ist alles im grünen Bereich. Genug rumgekotzt für heute…

Spielestreaming

Spielestreaming gedanken

Nachdem man jetzt Video und Audio relativ problemlos per Streaming durch das Netz jagen kann, wartet ab Sommer diesen Jahres ein weiterer Evolutionsschritt in Sachen Internet auf uns. Spielestreaming.

Die Flut an Tablets und anderen Devices, die eigentlich nur noch mobil und nicht mehr wirklich leistungsstark sind, ist sicherlich ein Grund, warum Services wie OnLive geboren werden. Klingt an sich auch wirklich gut. Internet an und loszocken. Keine Sorgen machen wegen Rechenpower und Grafikkarte, kein Problem mit Treibern und sonstigem Kram, einfach loszocken. Spielen 2.0 sozusagen. Spielen in der Wolke.

OnLive ist in den USA schon einige Zeit in der Betaphase und wird am 17. Juni auf der E3 in Los Angeles final das Licht der Welt erblicken.

Der Dienst wird sich das Abo mit monatlich knapp $15 bezahlen lassen, in denen das eigentliche Spiel noch nicht enthalten ist. An Spielen sollen zum Launch unter anderem Assassin’s Creed 2, Metro 2033 und Prince of Persia: The Forgotten Sands am Start sein.

Spielestreaming gedanken

Doch OnLive ist nicht alleine im Streamingmarkt. Gaikai hat sich als Konkurrent angemeldet. Und Gaikai hat einen unglaublichen Vorteil, es wird nichts kosten. Bei Joystiq.com hat das Team von Gaikai auf der GDC verlauten lassen, dass der Dienst kostenlos mit 300 Servern online gehen will. Das sind einige mehr als OnLive zu bieten haben wird, und eine nahe Serveranbindung ist der heilige Gral in Sachen Spielestreaming, weil nur dadurch die Latenz als Feind aller Spieler vermieden werden kann. Zudem will Gaikai Twitter direkt an die Spiele anbinden, so dass man in einem Multiplayerspiel direkt durch den Tweet in das Spiel einsteigen kann.

Gaikai sieht sich auch als Demolieferant. So soll zum Beispiel bei Amazon auf der Spieleseite sich ein Browserfenster auftun, in dem dann das Spiel mit einem vom Publisher gegebenen Zeitlimit getestet werden kann. Nach dieser Testphase soll man dann die Wahl haben, ob man weiter streamen will oder sich lieber das Spiel auf Scheibe nach Hause liefern lassen will.

Ein Launchdatum allerdings steht noch aus.

Beide Dienste haben, sofern die Latenz in den Griff bekommen wird, auf jeden Fall das Potential das Spielebusiness wie wir es kennen ordentlich durcheinander zu werfen. Zudem gibt es ja einige Spiele, bei denen ein bisschen mehr Latenz nicht wirklich ins Gewicht fallen wird.

Vorerst werden aber sowieso nur Spieler aus den Staaten in den Genuss kommen die Dienste zu testen. Ein weltweiter Start ist noch nicht bekannt gegeben worden.

(News) Mitspieln wird 100, Ubisoft Starter vermutlich gecracked, Steam auf dem Mac

(News) Mitspieln wird 100, Ubisoft Starter vermutlich gecracked, Steam auf dem Mac news

Party! Feuerwerk! Freude! Mitspieln.de hat mit diesem Post die ersten 100 Posts erreicht. Nach einer verplanten Idee hier am andern Ende der Welt hat Mitspieln.de das Licht der Welt erblickt und seit dem (fast) jeden Tag ein bisschen was zu Games und Sonstigem ins Netz geworfen.

Ich freue mich, am Internet teilzuhaben, vor allem meinen Senf dazuzugeben. Aber ich bin immernoch neu hier und deswegen auch weiterhin: Feedback ist super.

Auf eine tolle Zeit

Bild: © Bubi / PIXELIO

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Anscheinend ist Ubisoft Starter, ja, der neue, tolle Kopierschutz, der mich immernoch extremst Nerven kostet, einen Tag nach seinem Einschlag in der Spielwelt bereits aufgemacht worden.

Auf Torrent und anderen Quellen soll bereits eine Version unterwegs sein, die nach geblockter Internetverbindung mit einem simplen Crack funktioniert. Steht so zumindest auf Kotaku.

Das betreffende Spiel ist Silent Hunter 5, aber Ubisoft Starter soll auch in weiteren Spielen zum Einsatz kommen.

Wie von mir vermutet werden durch solche Zwangsverfahren die betreffenden Leute nur herausgefordert das Spiel noch schneller aufzumachen und auch als potentieller Spieler denkt man dann mehr als einmal nach, ob man kaufen will und damit dann an das Onlinesystem gefesselt wird, oder ob man sich nicht vielleicht auf anderem Wege das Spiel besorgt.

Ich selber habe nicht nachgeschaut, ob eine solche Version irgendwo zum Download bereit steht und habe auch nicht vor das zu tun, ebensowenig habe ich etwas in der Richtung heruntergeladen. Ich finde nur den Kopierschutz einfach immernoch furchtbar, und diese News zeigt, dass er eigentlich nicht wirklich etwas bringt.

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(News) Mitspieln wird 100, Ubisoft Starter vermutlich gecracked, Steam auf dem Mac news

Valve scheint Steam nun ziemlich sicher auf den Mac zu bringen. Neben den gefundenen Dateien in der frischen Version von Steam, hat Valve nun Bilder unters Volk geworfen, die ziemlich eindeutig auf Apple hinweisen. Die Bilder wurden verschiedenen Homepages zugespielt.

So zum Beispiel Gordon Freeman im in iMac Farben gestalteten Anzug mit Apfel auf der Brust. Oder das gezeigte Bild, das an die Apple Werbung angelehnt ist.

Ich freue mich. Hallo? STEAM AUF MAC? GEIL!

News via Kotaku , Picture via MACNN

Schule und Gaming

Wie ich auf Golem.de lesen durfte, gibt es Lehrer, die sich vor der Gegenwart nicht verstecken, sondern sie aktiv in den Unterricht einbeziehen. Christoph Brüning, Lehrer aus Nordrhein-Westfalen, spielt  im Unterricht. Allerdings nicht im negativen Sinne sondern durchaus positiv und auch aktiv.

Er ist selbst in der Szene aktiv und sieht das Ganze nicht als Problem sondern als Kulturgut. Das ist doch mal ein sinnvoller Ansatz. Anstatt die Spiele zu verteufeln, offensiv mit ihnen umgehen und sie analysieren. Einfach das tun, wozu Schule eigentlich da sein sollte, Bildung eben. Bildung darf nicht da enden, wo die echte Welt beginnt. Und Spiele sind ein Teil dieser Welt.

Brüning pickte als Teil dieser Spielewelt Harry Potter 3 heraus, um daran die Umsetzung und Vernetzung klassischer Kulturmedien, wie totem Baum oder Film, mit modernen virtuellen Welten zu untersuchen. Buch- und Filmumsetzungen sind zwar oft grottige Spiele, aber ein Anfang ist damit gemacht. Es geht ja mehr um das Thema an sich, und solange nicht “Ferien auf dem Reiterhof” untersucht werden, ist alles gut.

Ich finde es mutig und richtig diesen Weg zu gehen, und so die Kultur der Spiele nicht zu verdammen sondern aktiv miteinzubeziehen. Der Weg, Spiele an allem verantwortlich zu machen, ist schlicht falsch und so kann man gegensteuern.

Klar, dass da Kollegen oft wenig begeistert waren und auf die Gewalt in Spielen pochten, die im Unterricht nun ja mal gar nichts verloren habe. Doof nur, dass in den Werken, die ich so damals behandeln durfte musste, munter gemordet, vergewaltigt und gebrandschatzt wurde, so dass so manches Game dagegen aussieht wie ein Kindergartenspiel.

Ich finde es super, dass es Lehrer gibt, die sich nicht vor der aktuellen Kultur verstecken, sondern offensiv darauf zugehen und damit umgehen. Hoffentlich macht dieses Beispiel Schule.

Ebay und Spiele

Wenn man mal wieder tolle Geschenke von tollen Verwandten bekommen hat, die man leider gerade gar nicht brauchen kann, oder wenn man die Jugendsünde Sammelkarten loswerden will, dann ist eBay super. Weil irgendwo da drausen gibt es jemanden, der sich sicher über einen Pürierstab oder ein paar Stricksocken freut. Wobei Stricksocken eigentlich ja wirklich toll sind. Egal.

Das alles sind noch sehr materielle Dinge, so zum wirklich Anfassen und so. Weniger ist dem dann schon so bei Spielen, die man als digitalen Download erstanden hat. Aber auch damit kann man zu eBay marschieren. Dass es sich nur um Nullen und Einsen handelt, hat einen findigen Spieler mal gar nicht daran gehindert seine Steamsammlung bei eBay zu verticken. 139 Games hatten sich nach eigenen Angaben angesammelt und mit denen ein Wert von über 2000 Dollar. Loswerden wollte er es für irgendwas über 500. Ist dann doch ein bisschen mehr geworden. Aber um die Geldmenge soll’s hier gar nicht gehen.

Mir stellt sich dann eher die Frage, warum man sowas tut. Seine ganzen, noch nichtmal wirklich alten, Games verkaufen?

Er tat es aus der guten Absicht der Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen heraus und wollte wohl wieder mehr Zeit mit der Familie verbringen und der massiven Zeitvernichtung Herr werden. Ob das so funktioniert steht auf einem anderen Blatt, ich glaube ja nicht dran. Genauso wenig, wie es hilft den MMO Account zu verkaufen.

Nur hier bei verkauften MMO Accounts sind wir dann nun bei einer anderen Seite von eBay und Spielen angekommen: Dem Item oder Acc Verkauf eben nicht um nicht mehr zu spielen, sondern rein zum Geld verdienen.

Ich denke jeder kennt die Goldfarmer aus China und die massiven, nervigen Angebote, dass irgendwer deinen Charakter für dich levelt. Ich finde das gelinde gesagt ziemlich zum kotzen und der verkaufte Steamaccount, obwohl er gar nichts mit der Sache zu tun hat, hat mir das wieder in Erinnerung gerufen.

Erst einmal geht es auf die Nerven von irgendwelchen seltsamen Menschen angeschrieben zu werden, die einem dann irgendwelchen Kram verkaufen wollen. Spam im Postfach regt schon auf, aber beim Zocken? Ich spiele, weil ich selber spielen will, nicht dass andere das für mich machen. Und vor allem Spiel ich aus Spaß.

Wenn ich das dann aber laut mitteile, dann kommt immer das Argument, dass Leute mit wenig Zeit doch so ganz toll auch an tolle Ausrüstung kämen. Und dann nur so Spaß hätten. Ja, ganz toll, aber warum brauchen die die dann? Die haben doch eh keine Zeit und ein Spiel, das nur Spaß macht, wenn man in dicker Rüstung posen kann, ist doch kein gutes Spiel, oder?

Dazu kommt, dass es in jedem Spiel den Tauschhandel zwischen den Spielern ruiniert. Alle Onlinespiele mit Waren oder Items haben doch ein gewisses Ingamewirtschaftssystem. Wenn da jetzt aber der kleine Paul mit 10000 Gold ankommt, die er mal eben für 15 Euro geshopt hat, dann hilft das dem Spiel nicht wirklich.

Aber nicht nur die Bucht ist schuld an meinem Unmut. Genauso nervig finde ich Itemshops der Entwickler. Das ist doch nur unnötiges Bereichern auf Kosten des Spielspaßes. Ich finde das schade. Meiner Meinung nach sollte jedes Onlinespiel eine in sich geschlossene Welt sein, in der echte Euros nichts verloren haben. Wer weniger Zeit hat, sollte vom Spieldesign her die Möglichkeit bekommen alles zu sehen und die mit viel Zeit eben die Möglichkeit auch schwereren Content zu haben.
Geld sollte da keine Rolle spielen.

Natürlich ist es bei den meisten Spielen verboten mit Ingamezeug zu handeln. Aber man tut es trotzdem. Ich finde das nervig, weil so ein Teil der Faszination des Spiels verloren geht. Lieber mal weniger sehen und selber gespielt haben, als so im Spiel herumzupfuschen. Ich hoffe, dass ich da nicht alleine dastehe, oder findet hier wer ein paar tausend gekaufte Währungseinheiten schaden doch keinem? Braucht man das seltene rosa Reittier wirklich so dringend?

(News) Xbox 360 Gameroom, webOS 3D Titel, Call of Duty 7, EA nimmt Server vom Netz

Microsoft hat auf der CES verlauten lassen, der Xbox 360 einen Game Room zu spendieren, in dem auf lange Sicht über 1000 Arcade Titel zur Auswahl stehen werden.

Der Game Room selbst soll eine Art Zuhause für die Avatare darstellen, das man selbst gestalten und upgraden können wird. Die Spiele kann man dann entweder kaufen oder einmal spielen, wie früher am guten, alten Automaten.

via Golem

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Nachdem Call of Duty: Modern Warfare 2 einen ziemlichen Buzz erzeugt hat und sich verkauft hat wie geschnitten Brot, wird es Zeit über den Nachfolger zu reden. Call of Duty 7 soll, wie auf Joystiq zu erfahren ist, Gerüchteweise im November erscheinen und im Vietnam spielen.

Entwickelt wird das Ganze nicht mehr von Infinity Ward, man darf also gespannt sein, was da kommen wird. November würde jedenfalls in sofern passen, da auch Modern Warfare 2 im November das Licht der Welt erblickte.

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Palms webOS bekommt nach einer Ankündigung nun 3D Spiele.
Das auf den Palm Pre und Palm Pixi laufende Betriebssystem darf demnach einige 3D Titel in seinem Store begrüßen.
Darunter sind Games der bekannten Publisher EA und Gameloft, wie zum Beispiel Need for Speed oder Let’s Golf.

via Joystiq
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Nachdem EA einige finanzielle Probleme zu bewältigen hatte und die Mitarbeiterschaft schon gekürzt hatte ziehen sie jetzt den Server-Stecker aus Madden 09 und Nascar 09 sowie aus 23 anderen Spielen. Unter den 23 anderen Games sind meist ältere Titel, deren Abschaltung zu erwarten war. Die beiden 2009 Titel jedoch sorgen für einige Aufregug und die berechtigte Angst bei den Fans, dass auch Madden 2010 nun nur für ein Jahr Online spielbar sein könnte.

Auf Ars Technica findet man die vollständige Liste.

DLC

“Und dort hinten, bei den großen, roten Drachen, da wartet eine Jungfrau darauf von euch gerettet zu werden. Doch nicht nur sie wird dort gefangen gehalten, nein, dort liegen magische Waffen und Kisten voll Gold. Ihr werdet mächtiger und stärker als je zuvor sein. Ihr werdet König werden, mit Gold um euch werfen und Massen von Frauen liegen euch zu Füßen.”

Naja, zumindest wenn man dann auf “Kaufen” drückt und dem großen Drachen in seinen genauso großen Hintern tritt, sonst ist der nämlich gar nicht da. Der kommt leider nur raus, wenn im Gegenzug Gold fließt. Da wird eben Gold für Gold getauscht, euer Gold.

Download Content ist an sich ja eine feine Sache. Der Entwickler liefert ein tolles, fertiges Produkt, das einem jede Menge Spaß bringt und dann, weil das Spiel so toll war, aber leider schon durch ist, kann man sich noch ein bisschen was dazu kaufen. Ein extra Kaugummi, eine Zugabe, noch ein Lied bevor die Band endgültig von der Bühne geht, es war doch so toll.

Ich persönlich bin trotzdem kein Freund von DLC. Der einzige Einsatzzweck ist für mich auf dem iPod, wo aus einer Demo eine Vollversion wird, per in-App Purchase.
Bei allem anderen bleibt nur ein fader Beigeschmack. Wenn ich ein Spiel kaufe, dann will ich erstmal komplett unterhalten werden. Ich will nicht wissen, was ich da sonst noch sehen könnte, wenn ich jetzt Geld reinwerf.

Auf Konzerten hab ich auch noch nie zahlen müssen, dass zwischendrin mal ein paar Akkorde mehr reingeschoben werden. Und wenn ich mehr will, geh ich eben aufs nächste Konzert.

Bei Spielen heißt das für mich: Neuer Titel. Und eben nicht, da ein Schwert für 2 Euro, da ein Reittier für 5 und da noch 2 Quests für 10. Mir graut es auch schon vor den 2 anderen Kampagnen in Starcraft 2. Episodencontent. Klingt bei mir wie “nicht fertig geworden”.

Ich erwarte für ein Vollpreisspiel auch Vollpreiscontent zu bekommen. Wenn in dann 20 Stunden perfekt unterhalten wurde, dann noch mal eine Mission mehr. Vielleicht. Aber mittendrin dann das Gefühl haben, dass toller Content mir vorenthalten wird, nur dass ich noch ein paar Euro mehr locker mache. Uncool.

10 Jahre in Spielen

Wenn ich überall lese, welche Spiele in der letzten Dekade am meisten abgeräumt haben, dann fällt es mir schwer, mir nicht auch selbst Gedanken zu machen, mit welchen Spielen ich am meisten Zeit verbracht habe.
Spiele, die in meinen Nullerjahren mich beeinflusst und begeistert haben. Wenn ich ganz spontan sein soll, dann komm ich auf 3 Stück. Ziemlich wenig eigentlich, bei der ganzen Masse genialer Spiele, die so erschienen sind.
Trotzdem, es sind nur drei.

Angefangen hat es bei Warcraft 3 – The Frozen Throne. Ich glaube in kein Spiel habe ich in den letzten Jahren mehr Zeit versenkt, als in Warcraft 3. Für mich ist das, das Spiel, an dem sich alle anderen RTS Games messen lassen müssen. Es war neu, innovativ und hat einfach nur Spaß gemacht. Bis heute gibt es massiv Liegen und Turniere, auf denen allen WC3 nicht fehlen darf.
Es hat alles, was ein gutes Spiel haben muss: Tolle Story, geniale Mehrspielerpartien und jede Menge Custom Maps, wie DotA, für das es sogar eine eigene Liga gibt.
Für mich ist das bisher das beste Spiel, das ich je gespielt habe und genau deshalb liegen die Erwartungen an 2010 und Starcraft 2 auch so dermaßen hoch.
Und ich bin auch immernoch für ein IFNG zu begeistern um mir Live ein paar Partien WC3 anzuschauen.
Aber auch weil dort CS gespielt wird, und das erinnert mich an das nächste Spiel.

Half Life 2. Der beste Egoshooter aller Zeiten, wenn man mich fragt zumindest, und bis jetzt eben. Das erste Spiel, in dem ich Physik am Computer so richtig wahr genommen habe. Die Story war mitreisend und genial erzählt und ich denke es gibt da vor den Bildschirmen kaum einen, der es nicht gespielt hat.
Wenn ich an die Ravenholm Mission denke… Sägeblätter durch Zombies werfen. Epic! Mit dem Boot vor den Combine wegfahren und dann ganz am Schluss, die auch noch durch die Luft zu werfen. Genial!

Und dann kam vor nicht allzulanger Zeit noch das 3. Spiel hinzu: World of Warcraft. Auch wenn es viele Gegner hat, so ist es doch immernoch das MMO auf dem Markt. Letztlich kann nichts mithalten. Aus welchen Gründen man auch immer Spielen mag, es ist für jeden was dabei. Ich habe mich lange gegen MMOs gewehrt, aber die Story, der Raidcontent und die unglaublich gute Spielbarkeit haben mich in ihren Bann gezogen. Ja, es verbrennt Zeit ohne Ende, aber das wurde besser. Ich habe nie mit 40 Mann geraidet, oder ewig Gear gefarmt und viele werden mich daher als Casual abtun, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß. Bin ja eh ziemlich spät eingestiegen, und dann wegen meiner Auslandszeit vor Eiskrone wieder aus. Ich finde es gut, dass es casualfreundlicher wird. Und ich denke ich werde mit dem nächsten Addon mal wieder reinschauen. Vielleicht schon vorher, will ja schließlich wissen, wie das mit Arthas, das in WC3 began, so alles zu Ende geht.

Tja das sind sie, die 3 Spiele meiner letzten 10 Jahre. So viel länger spiele ich auch noch gar nicht, bin ja noch gar nicht so alt, stell ich dann wieder fest. Und natürlich gab es viel mehr, aber ganz spontan bleiben die 3 hängen.
Habt ihr das auch? So Games, die einfach hängen bleiben? Oder Momente in Spielen, wie Ravenholm oder der erste gelegte Raidboss?

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