(News) Vorratsdateinspeicherung beim BVerfG, Neues Epic Game, Heavy Rain auf dem PC

Das Bundesverfassungsgericht urteilt zur Vorratsdatenspeicherung. Die momentane Ausgestaltung ist verfassungswidrig und nichtig.

Das ist eine feine Sache und damit wandern erstmal alle Daten ins Nirvana. Letztlich ist aber die Richtlinie der EU keinesfalls gegen unsere Verfassung, weshalb der Kampf gegen Staaten als Datenkraken jetzt erst wirklich losgehen sollte. Ab in die EU. Ruft mal an.

Hier die Pressemitteilung des BVerfG.

Im Twitter unter dem Hashtag #VDS geht es gerade auch ganz gut zur Sache.

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Nun wieder zu den Games. Der Epic Chef Mike Capps gibt Hinweise auf einen neuen Titel, an dem Epic werkelt. Anscheinend sollen zur E3 genauere Informationen bekannt werden:

“We might have a new one coming. I think E3 is going to be really exciting for fans of Epic.”

Ich hoffe ja auf einen Nachfolger der Unreal Serie. Aber bei der vagen Datenlage, kann da alles kommen. Trotzdem nett.

via Joystiq

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Heavy Rain findet auf der Playstation schnell eine ordentliche Fanbase. Das Spiel soll spannend und fesselnd sein, und vor allem durch die Story punkten.

Wer jetzt, wie ich, nicht im Besitz einer Playstation 3 ist, aber trotzdem mal einen Eindruck des Games haben will, kann das mit folgendem, interaktiven Youtube Video tun:

via Kotaku

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iPhone Game Remakes Wunschzettel

iPhone Game Remakes Wunschzettel gedanken

Mein Gott ist GTA auf dem iPod geil. Retro ist genial. Man hat die Draufsicht, dolle Grafik, geniale Missionen und eine Story, die eben, naja, GTA halt ist, irgendwie. Da stört es auch kaum, dass im Appstore irgendwelche Helden meinen, sie müssten dem Spiel eine schlechte Bewertung geben, weil es die traditionelle 3rd Person Ansicht einfach mal so, ganz frech, nicht benutzt. Nett wie schnell eine Art der Darstellung ” Tradition” wird, wo doch die ersten 2 Teile so ganz und gar in Vogelperspektive gespielt wurden. Aber vielleicht werd ich auch einfach nur alt.

Und auch Monkey Island ist genial auf dem Gerät. Tolle Geschichte, wie früher eben, tolle neue Grafik, immer mit der Möglichkeit auch ganz spontan mal die Luft der frühen Pixelgrafik zu schnuppern, sie ist ja nur einen Swipe entfernt. Klar, die Steuerung kann ein wenig besser gemacht werden, aber sonst, tolles Spiel.

Und langsam aber sicher trudeln auch andere Klassiker ein. Final Fantasy kommt bald, Driver ist schon da, und eigentlich ist da Raum für mehr.

Also nehme ich die Gelegenheit einfach mal wahr, und schreibe einen Wunschzettel für kommende Spiele. Immer auch in Anbetracht des Tablets, auf dem Grafikadventures siherlich wirklich groß wären. Im wahrsten Sinne des Wortes.

1. Day of the Tentacle

Im Prinzip will ich eigentlich so quasi alle guten Grafikadventures haben. Allen voran aber Day of the Tentacle, da ich es, welch Blasphemie, nie wirklich weit gespielt habe. War einfach vor meiner Zeit und genau deshalb wäre eine iPhone Version so toll. Da kann man dann auch in der Mittagspause etwas daddeln. Am Mac kann ich mich nie aufraffen dazu, aber portabel wäre das schon eine feine Sache.

2. Diablo

Klar, jetzt schreit die halbe Welt won’t happen, aber wünschen darf ich es mir doch. Ich bin der Meinung, dass Diablo aller Touchsteuerungswidrigkeiten zum trotz toll portiert werden könnte. Wenn jemand das anders sieht, bitte, aber klassisch Monster schlachten, nochmal dem Butcher sein Hackebeilchen wegnehmen und überhaupt durch Tristram spazieren wäre einfach nur Epic. Glaube aber selbst nicht wirklich dran.

3. Tomb Raider

Lara Croft und mein iPod wären ein super Duo. Vielleicht nichtmal eins zu eins portiert, aber irgendwie sollten so die ersten 2 Teile doch machbar sein. Ich fand die toll, hab sie gern gespielt und würde das ganze auch ohne haptisches Feedback ganz toll finden. Nicht nur wegen der Brüste.

Das wäre es fürs erste mal. Hat der Weihnachtsmann auch genug damit zu tun. Und wenn ihr schon mal hier seid, dann könnt ihr gerne in den Kommentaren auch mal eure mobilen Hoffnungen hinterlassen. Ganz zum trotz aller Realität.

Bild: © Harald Wanetschka / PIXELIO

(News) Doodle Jump Update, Serious Sam HD auf Xbox, Blizzard Gerüchte

Doodle Jump hat ein weiteres Update spendiert bekommen:
In der aktuellen Version gibt es einen neuen Bossgegner in Form dreier UFOs, die versuchen euch einzusaugen.

Außerdem ist es jetzt möglich genau diese Flugobjekte auch durch simples Draufhüpfen unschädlich zu machen. Schön!

Der Doodle Jump Update Rhythmus ist vorbildlich. Sowas bei allen anderen Apps, und ich bin happy.

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Wer Serious Sam noch nicht kennt, oder schon vergessen hat wie toll es war das Hirn abzugeben und einfach drauf los zu ballern, für den wird es in den nächsten Tagen Serious Sam HD, also den ersten Teil mit hübscher Grafik, auf Xbox Live Arcade geben.

Wer solange nicht warten will, kann das ganze auch am Pc spielen. Achja, Serious Sam, das waren Zeiten, wo Rätsel aus 2 Schaltern und weiteren 500 Monstern bestanden. Herrlich! Spielen!

via Kotaku
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Blizzard köchelt auch munter in der Gerüchteküche mit, so soll zum Beispiel der noch unbekannte Titel, an dem sie laut einigen Kommentaren ja werkeln, ein First Person Shooter MMO sein. Achja, die WoW Cataclysm Alpha soll auch heute starten. Und sonst gibt es sicher auch noch hundert weiterer Gerüchte… da bleibt nur abwarten.

via Gamestar

(News) Google Nexus One da, Appstore mehr als 3 Milliarden Downloads, WoW in China bald wieder da, Mirrors Edge iPhone kommt Anfang 2010

Wie wohl an kaum einem vorbei gegangen sein sollte, ist seit gestern das Google Nexus One in Amerika zum Kauf bereit.

Auf dem nicht mehr Smartphone sondern Superphone genannten Gadget ist Android 2.1 installiert und einigen Berichten zufolge ist es ziemlich flott unterwegs. Ich selber hatte keins in der Hand und werde so schnell wohl auch keines zu sehen bekommen, weswegen ich mich hier mit dem Werbevideo zufrieden gebe.

Da hat wer von Apple gelernt.

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Der Appstore hat in den letzten Tagen die Grenze zu den 3 Milliarden Downloads hinter sich gelassen. Das ganze geht jetzt ziemlich flott, wo zur Marke von einer Milliarde noch ordentlich Zeit gebraucht wurde, war jetzt die letzte Milliarde in einigen Monaten erreicht.

Die Pressemeldung sollte wohl etwas vom Buzz um das Nexus One ablenken, und zeigen, dass der Appstore hier immernoch die meisten Downloads zu verzeichnen hat.

Wird wohl auch nicht mehr lange dauern, bis da eine 4 vor den ganzen Nullen steht.

via fscklog

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World of Warcraft ist in China bald wieder zu haben. Aufgrund der “Harmonisierung” des Netzes dort Firmen anderer Staaten nur nach Erlaubnis, oder eben gar nicht Server betreiben dürfen, hat Blizzard den Betrieb von WoW ausgelagert. Bei diesem Prozess ging wohl etwas schief, weswegen WoW einfach abgeschalten wurde.

Jetzt scheint man sich auf eine Geldstrafe geeinigt zu haben und das Spiel ist wohl bald wieder Online.

War ja auch echt schade um die ganzen Goldfarmer.

via Gamestar

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Das iPhone Game “Mirrors Edge” von EA verschiebt sich auf Anfang 2010.

Das Spiel selbst macht den Eindruck, ein sehr guter Titel zu werden, der mit Grafik und Gameplay punkten kann.

Hier der Trailer:

via Touch Arcade

Trace


Ihr mögt MS Paint? Ihr könnt nicht genug bekommen vom Charme selbstgemalter Bundstiftbilder aus dem Kindergarten?
Dann gibt es genau das richtige Spiel für euch: Trace
Trace ist ein 2D Jump’n'Run und kostet nix. Bekommen könnt ihr es im Appstore. Ich finde es spaßig für Zwischendurch und will ihm mit diesem Review etwas Aufmerksamkeit schenken.

Trace mobil

Beginnen wir mit den äußren Werten:
Startet man das Spiel, so denkt man tatsächlich erst an Kindergarten und Wachsmalfarben. Das ganze Spiel ist in typischer 2D Paint Kritzelgrafik gehalten. Ob einem ein Grafikstil nun gefällt, oder nicht, ist bei allen Spielen Geschmackssache. Hier meiner Meinung nach aber ganz besonders. Es gibt verschiedene Welten und jede wirkt irgendwie ein bisschen hingekritzelt. Es ist nicht hässlich und nicht wirklich schön. Irgendwas dazwischen, was mit viel Charme und Erinnerungen an die ersten Malversuche am PC vermischt, aber doch ein schönes Bild abgibt. Mir gefällt es.

Der Ton allerdings geht mir mit der Zeit relativ stark auf die Nerven, weshalb ich über die Möglichkeit, ihn abzuschalten, doch sehr froh bin. Die Effekte gehen in Ordnung.

Die Inneren Werte:
Ihr spielt ein kleines Strichmännchen, dessen Aufgabe und einziges Lebensziel es wohl ist von Links auf dem Bildschirm, nach Rechts zur Sonne zu gelangen. Berührt man diese, ist das Level geschafft. Levels gibt es einige, die ihrerseits in größere, thematisch zusammenhängende Welten unterteilt sind. Für eine Menge Knobelspaß ist also gesorgt.
Das von Links nach Rechts kommen klingt im ersten Moment nämlich wesentlich einfacher, als es ist. Zwischen euch und der Sonne stehen ein Abgrund und jede Menge Hindernisse, die euch beim Berühren oder hineinfallen wieder an den Startpunkt zurück setzen.
Um doch daran vorbei zu kommen, könnt ihr mit eurem Finger in das Bild hineinmalen und dann auf den von euch gezogenen Linien laufen.

Steuern tut ihr das Ganze mit 2 Pfeilen am unteren Bildschirmrand und einem kleinen Dreieck zum Hüpfen. Dort kann man auch zwischen Radieren und Malen hin- und herschalten. Es steuert sich sehr angenehm, wenn ich auch finde, dass der kleine Kollege seinen Hintern doch etwas schneller von A nach B bewegen könnte.

Kommen wir zum Fazit:
Trace ist sehr eigen. Die Grafik geht manchmal total auf die Nerven und an anderen Tagen kann ich mich ewig hineinstürzen. Die Steuerung funtioniert und das Malen und darüber laufen macht Spaß.
Und von einfach bis fast nicht machbar, ist beim Schwierigkeitsgrad alles dabei. Langweilig wird es also in der Hinsicht nicht.
Auf jeden Fall ein Ausprobieren wert!

Kostenloser Updatewahn

Ich habe ja bereits über Canabalt berichtet, und seit gestern ist die nächste Version verfügbar. Kostenlos, super!
Endlich haben es Onlineranglisten ins Spiel geschafft.
Man kann also nun seine Leistungen mit anderen Spielern vergleichen und daran dann feststellen, dass man vielleicht gar nicht so der Überspieler ist, wie man immer vermutet hat.
Vielleicht sind Onlineranglisten dann doch kein so tolles Feature. Wahrheit tut manchmal eben weh.

Es gib auch neue Hindernisse und einige Bugfixes. Super Update. Auf jeden Fall runter laden und wer das Spiel noch nicht hat, sollte spätestens jetzt zuschlagen.

So ganz nebenei bemerk ich noch eine andere Wahrheit bei mir. Ich bin irgendwie total spargeil. Jeden Tag schau ich in den Appventcalendar, schau schau in Appstore und im Internet, was es gerade kostenlos gibt, oder zumindest soweit reduziert, dass auch Apps die eigentlich nie so wirlich wichtig waren, unverzichtbar zum Sofortkauf mutieren.
Ist das ein tragisches Signal?
Aber irgendwie muss ich den Kauf dann rechtfertigen. Dazu rechne ich mir selber vor, was ich spare, an Dingen, die ich nicht brauche, um letztendlich doch zu kaufen, weil im Prinzip, wenn das gerade so billig ist, und ich es ganz, GANZ sicher irgendwann mal brauche, die Software quasi kostenlos bekomme.
Ich weiß es ist Selbsttäuschung, aber es ist so billig.
Ich mein der Leatherman in meiner Tasche war auch 50% runter gesetzt. Und ein Messer hätte ich ja eh gebraucht, und dann ist da noch eine Zange dran, ein Bithalter, ein Flaschenöffner,…. Wenn man das alles zusammenrechnet, dann bekomm ich quasi noch Geld! Kaufen, kaufen, kaufen!
Und manchmal frage ich mich, ob nur ich mich so blende. Ob mich jemand da draußen verstehen kann, ja ob es vielleicht irgendwem ähnlich gehen kann…
Und während mich die Frage quält läuft nebenher schon wieder der Appstore an mir vorbei. Kaufen, Kaufen, Kaufen!

Soosiz

Es ist mal wieder an der Zeit ein Review zu schreiben. Heute lassen wir die Tower Defenses mal einfach links liegen und widmen uns einem absolut anderen Genre, aber auf der gleichen Plattform.
Es soll also um ein Jump’n'Run gehen, genauer um eines auf dem iPhone, nämlich um Soosiz.

Der wahre Grund hinter dem Review ist aber nicht etwa, dass ich das Spiel sooo unglaublich genial finde, dass ich quasi davon erzählen muss, sondern vielmehr, dass es etwas fertig bekommen hat, das sonst kaum ein anderes Spiel schafft. Es hat die Aufmerksamkeit diverser weiblicher Wesen meiner Umgebung auf sich gezogen, und sie seither nichtmehr losgelassen, sodass ich neuerdings fragen muss, ob ich MEINEN iPod denn auch mal benutzen duerfte.

Ich persoenlich finde es aber natuerlich auch genial, und deshalb nun direkt und ohne weitere Umschweife zum Review.
Lasst uns erstmal nicht so sehr auf die inneren Werte schielen, sondern das Erscheinungsbild begutachten.

Bei Soosiz handelt es sich um ein mehr oder weniger klassisches Jump’n'Run, das sich mit 2 Dimensionen zufrieden gibt. Die Grafik ist knallbunt gehalten und sieht sehr, sehr schoen aus.
Jede der vielen verschiedenen Welten, hat ihre eigenen Texturen und Umgebungen, und es wurde sehr viel Wert auf Details gelegt, so baumelt in einigen Leveln eine kleine Spinne von den Planeten, die sich je nach aktueller Schwerkraft mal hierhin oder dorthin bewegt. Unter Wasser traegt der Protagonist eine Taucherbrille und auch sonst ist er immer der Umgebung entsprechend ausgestattet.
Es macht wirklich Spass durch die Welten zu huepfen und immer wieder neue Details zu entdecken.
Die Grafik passt einfach.

Weil nur Grafik aber nirgendwo hinfuehrt, folgen jetzt die inneren Werte: Auf den ersten Blick sieht Soosiz aus, wie so ziemlich jedes andere Plattform-Huepfspiel auch. Ein kleines Kerlchen (Wir) zieht von Plattform zu Plattform um seine Freunde zu retten. Irgend ein boeser Obermotz hat kraeftig Unheil gestiftet und… blablabla. Irgendwie eine Standardstory, macht aber nix.

Gesteuert wird mit kleinen Buttons in der unteren Bildschirmregion. Das geht sehr gut und einfach von der Hand und hat mir nie Probleme bereitet.
Springt man dann aber tatsaechlich auf eine andere Plattform faellt sofort auf, was Soosiz so besonders macht: Jede Plattform und jeder kleine Planet hat seine eigene Schwerkraft, die euch sobald ihr nahe genug heran kommt, will heissen ihn fast beruehrt, anzieht. So dreht sich das Bild also bei der neuen Plattform, was in den ersten Spielminuten (bis Stunden) immer wieder den Effekt hat, dass man sich erst voellig neu orientieren muss, bevor es weiter gehen kann.

So huepft man also nun von Planet zu Planet, sucht kleine Schalter, rettet seine Freunde (3 in jedem Level), verzweifelt auf der Suche nach dem in manchen Levels vorhandenem 4. Freund, und sammelt fuer jedes voll abgeschlossene Level Goldmedaillen.
Hat man derer dann genug, so schaltet sich hin und wieder ein BlueCoin-Level frei. In diesen geht es dann ausnahmsweise nicht um die Rettung der Freunde, sondern darum, unter Zeitdruck, 50 blaue Muenzen zu sammeln. Das geniale ist, dass in manchen dieser Levels der Spieler auf einem Ball balancierend, ueber kippen und neigen des Geraets steuernd, versucht zum Ausgang zu gelangen. Das macht einen Heidenspass!
Wie sowieso das ganze Spiel.

Viel mehr gibt es auch nicht zu sagen. Eins vielleicht noch: Mitspieln!

Hier der Appstorelink: Soosiz

Achja verzeiht die fehlenden Umlaute, aber auf der Standardtastatur in Neuseeland sind die leider nicht eingeplant. Ich werde sie bei Gelegenheit nachreichen.

Geo Defense Swarm

Nachdem ich in den letzten Tagen auf endoflevelboss.de lesen musste, wie furchtbar er doch Tower Defense fände, ist es für mich an der Zeit ein erstes Review zu schreiben.
Aus den Tiefen meines iPod Touch will ich GeoDefense Swarm von Critical Thought Games ausgraben.

Es handelt sich dabei, wie einige jetzt vielleicht schon vermuten würden, um ein Tower Defense. Und ehrlich gesagt muss ich es auch nicht ausgraben, da ich fast jeden Tag an den Levels, die ich noch nicht geschafft hab, rumprobier.

Doch lasst uns beim äußren Erscheinungsbild des Testkandidaten beginnen:
Beim Starten eines Levels leuchtet in dezentem Dunkelgrün das aus Sechsecken aufgebaute Spielfeld entgegen. Das war es dann aber auch schon mit dezent. Der Rest ist ziemlich grell und ziemlich abstrakt. Es gibt keine Models von Aliens oder Monstern, wie man sie in einem Tower Defense vielleicht erwarten würde, sondern nur abstrakte Formen. Von Kreisen bis zu den Sternen ist alles vertreten, und all dies in den herrlichsten Farben. Beim Platzen der Creeps erzeugen diese dann zur Krönung des Ganzen noch eine Druckwelle aus bunten Punkten.
Das sieht alles schon wirklich, wirklich fein aus. Flüssig laufen tut es auch. Wie es auf älteren Geräten aussieht weiß ich aber leider nicht.

Ein kleiner grafischer Kritikpunkt ist lediglich, dass das Spielgeschehen in der Masse von herumwirbelnden Punkte , Projektilen, Creeps und Towern, doch manchmal ein wenig aus dem Blickfeld geraten kann. Vorzugsweise dann, wenn es ungeschickt ist, weil man sich auf die letzten Upgrades zu den letzten 2 Wellen konzentrieren will. Kommt aber nur in einigen wenigen Levels vor.

Auf Hintergrundmusik wurde verzichtet, die Soundeffekte passen aber wunderbar ins Setting.

Alles in allem sehr stimmungsvoll und eine willkommene Abwechslung zu alldem, das ich sonst so als Tower Defense gespielt hab.

Nun aber fix zu den inneren Werten.
GD Swarm ist ein offenes TD, das heißt es gibt keine festen Pfade, die von den Creeps abgelaufen werden, sondern ihr werdet in jedem Level ein oder mehrere grüne und rote Felder finden. Die Creeps laufen dann den kürzesten Weg von Grün nach Rot und sollten dort nach Möglichkeit nie ankommen. Sollten sie es doch tun, wird euch pro Creep, der durch kommt, ein Leben abgezogen. Sind alle Leben weg, verliert man. Ich zumindest gewinne aber ganz gern.
Um das zu bewerkstelligen, stehen euch 6 Tower zur Verfügung. 5 davon könnt ihr selber bauen, der 6. ist in manchen Levels statisch vorhanden. Vom normalen Kanonenturm, über Verlangsamungstürme bis hin zu sogenannten Thumpern, die die Viecher um sie herum beschädigen, ist alles vorhanden, was das Türmeherz begehren könnte. Alle dieser Tower sind dazu noch in 7 Stufen upgradebar.
Lediglich mangelndes Zahlungsmittel oder die Beschränkung, dass manche Level nur bestimmte Türme zulassen, stehen eurer Baulust im Weg.

Das Spiel enthält 30 Level in 3 verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die mit einer sehr angenehmen Lernkurve versehen sind. Spätestens beim 6. Level von Mittel werden die Dinger aber sauschwer.
Verschiedenste Arten von Creeps, gemischt mit verschiedenen Feldern, auf denen sich die Viecher heilen oder ihr nicht bauen dürft, halten stets Überraschungen bereit, so dass es sicher nicht langweilig wird.
Genau das ist der Punkt, der GD Swarm so genial macht. Das krasse Tüfteln der späteren Levels. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich es schaffen kann, wenn ich es nur nochmal probieren würde. Und nochmal, und nochmal, und….

Wenn ihr dann ein Level bezwungen habt, könnt ihr euren Score Online in Open Feint Leaderboards eintragen.
Ihr bekommt nämlich mehr Punkte, wenn ihr die Viecher näher am Ausgang tötet. Leider steigt dadurch natürlich auch das Risiko, dass sie durchkommen.

Letztlich lässt sich sagen, dass das Spiel einen Pflichtkauf darstellt, wenn man nur irgendwie was mit Tower Defenses anfangen kann, oder ihnen zumindest (nochmal) eine Chance geben will.
Prädikat: Mitspieln!

Hier der Appstorelink: GD Swarm