Mac App Store
Nun ist er schon eine ganze Weile da und doch bin ich mir in keinster Weise sicher, was er mir eigentlich bringt, der Mac Appstore. Klar, das installieren von Software ist jetzt genauso schick und schnieke wie auf meinem iPhone und überhaupt ist der Wegfall von ständigem Updategesuche und der Institutionalisierung eines zentralen Updateplatzes etwas wundervolles, aber verdammt wo ist die geile Software? Naja, vielleicht liegt es auch an meiner Rippenprellung, dass ich im Schmerzwahn noch nichts ordentliches ausmachen konnte.
Nun ist Software ein Ding, und ich muss zugeben, dass ich von Twitter for Mac doch recht angetan war (Es aber leider nicht so schön synct wie Echofon und deswegen direkt wieder in die Tonne zurück ging aus der es gekrochen war), aber Spiele auf einem Spieleblog sind was ganz anderes.
Leider konnte man mir bis zum heutigen Tag aber auch nicht erklären, was daran so toll sein soll, Spiele, die auf dem mobilen Gerät mit meinen Patschefingern einen Heidenspaß machen jetzt plötzlich mit dieser so ungelenken Maus zu spielen. Daran ändern auch Schachtelsätze nichts, gar nichts! Ich bin kein Freund von Flight Control mit Touchinterface und dann soll ich mir das Ding für die Maus kaufen? Gott, wie war ich begeistert, dass ich in Plants vs Zombies die kleinen Sonnen mit meinen Fingern einsammeln konnte und nicht wie ein verrückt gewordener Starcraftkoreaner mit gefühlten 400 Klicks die Minute Licht auf meine Sonnenbank schaufle. Sowas will ich nicht! Punkt! Zeigt mir nicht, wie ich Casualgames toll steuern kann und nehmt es mir dann wieder weg. Da werd ich garstig!
Ja, Angry Birds kickt wenn ich die Vögel mit meinen Fingern in die Schleuder lade und auf fette Schweine feuere, aber auch nur, weil ich das in den 10 Minuten machen kann, wo ich gerade sowieso nichts besseres zu tun habe, weil irgendein verdammter Zug “den Streckenabschnitt vor unserem Zug leider belegt”. Ich glaube nicht, dass ich am PC soviel Lust dazu habe. Weder auf die Bahn noch auf Angry Birds.
Also liebe Entwickler, bitte verwurstet doch nicht die tollen Touchkonzepte eurer Spiele, die ich mit Genuss lieben gelernt habe im Appstore für den Mac. Ich bin mir absolut sicher, dass ihr in euren Köpfen noch so wundervolle Sachen wie Braid oder Machinarium rumfliegen habt, die unlängst wieder bewiesen haben, dass Spielen am Mac auch Freude bereiten kann. Steam kann das doch auch. Und wo ihr gerade so schön am programmieren seid, dann bringt euren verdammten Twitterclients doch endlich bei sich untereinander abzusprechen, wann ich welchen Tweet schon gelesen habe und welchen nicht. Achja, ein hübscher Texteditor, der TeX so verarbeitet, wie ich das möchte und schick über den Appstore updated wird dann für meine Protokolle auch nicht zuviel verlangt sein, oder? Danke!
Infinity Blade Trailer
Ich hatte hier bereits die Technikdemo der Unreal 3 Engine auf dem iPhone gepostet und damals schon fast einen Nerdgasm bekommen. So eine Grafik auf meinem Handy ist einfach verdammt geil. Jetzt gibt es den Trailer zum zur Technik passenden Spiel Infinity Blade, und der geht auch gut ab:
Mhm, sieht das lecker aus, vor allem weil ich gestern irgendwie wieder auf Zelda gestoßen bin und mir in einem Anflug an Retrodasein auf Youtube mal den Endfight von Links Awakening nochmal angeschaut habe (Ja, ich bin ein verdammter Nerd, aber mein Gott, das Spiel war das Erste, das ich je ganz durchgezockt habe). We came a long way, wenn man sich den iPhonetrailer so anschaut. Krass.
Sale, Sale, Sale
Aus welchem Grund auch immer sind heute im Appstore eine Menge Schnäppchen zu schießen.
Ich selber habe mir Osmos und Spider gegönnt, aber es gibt neben den beiden Titeln, die nach kurzem anspielen absolut empfehlenswert sind, noch eine Fülle an Spielen zum Sonderpreis zu erhaschen. Wer da nicht zuschlägt ist selber Schuld. Vor Allem Osmos kann mich durch super Musik und ein total entspanntes Gameplay begeistern. Mal was anderes, zwischen all dem Rushen und Fastexen…
Die volle Liste gibts bei Toucharcade
Monkey Island 2 Schnäppchen
Wenn jemand ein iPhone besitzt und Monkey Island 2 noch nicht, oder vielleicht auch schon sehr lange nicht mehr gespielt hat, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt das zu ändern: Das Spiel gibt es für momentan 79 cent im Appstore zu kaufen. Ich glaube noch günstiger wird man das Spiel nicht auf einer Touchplattform spielen können.
Ich habe sofort zugeschlagen und kann mich jetzt wenigstens ein kleines bisschen von Proxygates und Cannonrushes ablenken. An all die Protoss da draußen: Hört auf mit den verdammten Cannonrushes! Die NERVEN!!!
Wirklich viel habe ich zwar in der Stunde im Bett gestern noch nicht gesehen vom Spiel, aber die Grafik gefällt wieder und vor allem die Steuerung macht mit der wesentlich direkteren Touchbedienung einen sehr, sehr guten Eindruck jetzt. Ich freue mich darauf das durchzuspielen.
Carcassonne auf dem iPhone
Ja, ist nur ein alter Trailer, aber das Spiel gibt es seit gestern im Appstore, und wer das nicht kauft ist selber schuld. Ist wirklich, wirklich gut! Ich glaube es ist schwer möglich ein Brettspiel besser auf ein Mobilgerät zu portieren. Die 4 Euro sind bestens investiert und vor allem der Onlinemodus ist unglaublich gut.
Wenn jemand Interesse hat gegen mich ein Ründchen zu wagen: t (punkt) fabritz (ätt) mitspieln (punkt) de
Angry Bird Update
Es ist schon etwas her, aber die letzten Tage ist irgendwann ein Update zu einem meiner Lieblingsspiele auf dem iPod im Appstore gelandet. Angry Birds bekommt dabei einige Neuerungen verpasst. Dabei ist unter Anderem ein komplett neuer Vogel, mit dem ich, dank seiner Rückflugmechanik, leider noch nicht ganz so treffe, wie ich mir das vorstellen würde. Der Vogel dreht auf Knopfdruck in der Luft um und versucht zum Abschussort zurück zo kommen. Das macht er allerdings in einer Kurve, die sich mir noch nicht so ganz erschlossen hat. Ergo treffe ich mal ein bisschen und mal gar nicht.
Mit dem Vogel haben es auch neue Level ins Spiel geschafft. Die sind ziemlich knackig geraten, so dass ich bisher mehr als einen Stern pro Level leider auch noch nicht erreicht habe. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Vielleicht.
Zudem soll es goldene Eier im Spiel geben, die irgendwelche Gimmicks oder so freischalten. Davon konnte ich selber aber noch keins entdecken. Schade eigentlich.
Und wenn ich gerade kein Angry Birds spiele, dann versuche ich vor meinem Heimflug in 9 Tagen noch das Schwert von Fargoal aus den Tiefen der Erde zu bergen. Bisher haben allerdings Schattendrachen und mutierte Werkatzen genau dieses Ziel erfolgreich verhindert. Trotzdem ein tolles Spiel, das Sword of Fargoal.
Ruhige Tage mit Bird Strike und Sword of Fargoal
Wir sind es los, das Auto. Nach ewigem stehen auf dem Gebrauchtwagenmarkt hier sind wir es endlich losgeworden. Ich bin mir auch absolut bewusst, dass das mit Spielen mal so gar nichts zu tun hat, aber das ist immernoch mein Blog hier und ich habe die Entscheidung getroffen, ihn doch mit ein wenig mehr Leben zu bereichern. Mehr Geschichten von mir also, und ob das nun gut oder schlecht ist, wird sich zeigen.
Wie auch immer, der Verkauf des treuen Begleiters der letzten 7 Monate Backpackerdasein hier am anderen Ende der Welt hat quasi die Endphase eingeleitet. Operation: Heimkehr sozusagen. Das letzte bisschen Freiheit und Backpackerleben verkauft. Gut so, weil das hier gerade jeder tut und ich deswegen ziemlich froh bin, dass die Karre weg ist.
Jetzt hat so eine Endphase ihre Vorteile, wie zum Beispiel die Vorfreude endlich vom eigenen Macbook zu bloggen und das 5-saitige Sandberg Monstrum wieder in die Hand zu nehmen, aber eben auch ein paar negative Aspekte. Im Zuge des Blogs hier ist das vor allem die Versorgung mit Bits und Bytes aus der weiten Welt des Netzes. Damit sieht es hier in Auckland nicht ganz so verlockend aus.
Somit spiele ich zwar, kann aber nicht wirklich gut davon berichten und auch andere News und Neuigkeiten werden vermutlich mit ein wenig Zeitverschiebung versehen hier auf den Tisch kommen. Und damit sind wir bei mir. Ich habe immernoch nur den iPod am Start, doch der hat in den letzten Tagen, dank einiger Aktionen im Appstore, 2 neue Spiele auf die interne Platte geschoben bekommen: Bird Strike und heute ganz frisch Sword of Fargoal. Wenn ihr ganz schnell seid, dann gibt es Sword of Fargoal noch kostenlos im Appstore zu ergattern. Den Link kann ich leider gerade nicht liefern, ich bin schon froh, dass ich hier am PC den Firefox aufbekommen habe, da sind Links ein wenig viel.
Bird Strike habe ich im Gegensatz zu Sword of Fargoal schon seit ein paar Tagen im Einsatz. Das Ding ist relativ simpel. Man feuer einen kleinen Vogel mittels einer Schleuder in die Luft, um dann dort mit Hilfe von Feuerwerksraketen immer weiter und weiter in Richtung Weltall zu steigen. Auf dem Weg dahin sammelt man allerhand Dinge ein und versucht Hindernissen so gut es geht auszuweichen. Ob angekommen burzelt einen dann ein Ufo weg. Auf dem Weg zum Boden kann man dann die Hindernisse weg kloppen. Gibt alles Punkte, hat eine super OpenFeint Integration und macht Freude. Auch hier kann ich gerade keinen Link bieten. Sorry.
Ich werde jetzt also noch ein paar Tage hier in Neuseeland entspannt in Auckland chillen und so gut es geht den Blog hier betippen.
Spontankauf Zombie Smash
Irgendwie war ich gestern nach dem Angry Birds Review ziemlich in Spiellaune. Und dieses Bedürfnis wird am besten mit neuen Dingen gestillt. Also ab in den Appstore. Die Kaufexperience suchen.
Da geht aufgrund des iPadhypes gerade aber sowieso alles drunter und drüber, weshalb ich ziemlich froh war, dann doch schnell das erhoffte Schnäppchen ausgemacht zu haben. Ich war nicht wirklich in der Laune viel Geld auszugeben, aber was Neues spielen musste schon sein. Und da war es dann: Zombies mit Hasenohren! Wie geil ist bitte das? Preis? 79 Cent, Ostersale. Kaufen? Kaufen!
Jetzt ist mein iTunesaccount um ein Spiel reicher und dieses Spiel hat sich trotz des überstürzten Kaufes als echter Glücksgriff erwiesen. Das Ding ist relativ simpel und ich bin auch noch nicht wirklich weit, aber hier mal kurz das Spielprinzip: Eigentlich ist es wie Plantz versus Zombies nur ohne die Pflanzen und mit etwas mehr Blut. Nur ein klein wenig mehr, wirklich. Man hat also sein Haus und von Links und rechts kommen Massen an Zombies, die mittels Daumenschwung in die Luft und dann, mit möglichst maximaler kinetischer Aufprallwucht, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück befördert werden wollen. Dazu gibt es noch allerhand Hilfsmittel. Die guten, alten Revolver und ein paar Tretminen haben einfach noch immer gegen Zombies geholfen.
Das Spiel legt ziemlichen Wert auf Physik. Was das dann mit Zombies und Körperteilen im einzelnen bedeutet findet ihr am einfachsten selbst heraus. Ich selber bin erst in der 8. Nacht und auch Achievements sind noch keine abgefallen.
Zombie Smash gibt es gerade für erschwingliche 79 Cent im AppStore. Und wer mit rotem Lebenssaft und ein paar lockeren Armschwüngen nicht klar kommt, der kann all das in den Optionen auch einfach ausschalten. So long, die Sonne geht gerade unter und ich seh schon wieder Hasenohren am Horizont.






