Munchkin
Töte die Monster – Klau den Schatz – Erstich deine Kumpel
Im Prinzip ist damit alles gesagt, denn es braucht kaum mehr, als diese Sätze um Munchkin zu beschreiben. Aber weil ich einen guten Tag habe, und Blogs nunmal dazu da sind, mehr als nur den Slogan der Verpackung in die weite Welt des Internet hinauszuschreien, bin ich heute sogar gewillt ein paar Sätze mehr über Munchkin zu verlieren.
Vorneweg: Munchkin ist analog, so richtig mit echten, materiell anwesenden Menschen, vorzugsweise sogar auf Stühlen an einem Tisch zu genießen. Computer werden nicht benötigt. Zum generellen Loslegen empfiehlt sich das “normale” Fantasy Munchkin Grundspiel, in dem 168 Spielkarten und ein Würfel darauf warten ausgepackt zu werden. Richtig, Karten. Munchkin ist durch und durch ein Kartenspiel. Das geht sogar soweit, dass bis auf ein paar grundsätzliche Regeln, die sehr schnell erlernt sind, auf das Regelwerk verzichtet werden kann, weil im Prinzip die Karten alles erklären und regeln.
Aber worum geht es eigentlich? Munchkin, zumindest die Fantasyausgabe (Es gibt ungefähr trölftausend andere Settings, die von Vampiren, über Cthulu bis hin zu Agenten reichen), ist eine Homage an DnD, Computerspiele und Fantasyromane. Jeder Mitspieler startet als Stufe 1 Mensch und möchte durch glorreiches Abschlachten allerhand Getier so schnell wie irgend möglich Stufe 10 erreichen und damit das Spiel für sich entscheiden.
Das alles wird reduziert auf 2 Typen an Karten: Schatzkarten und Türkarten. Zu Beginn jedes Zuges tritt man eine weitere Tür im Dungeon ein und zieht offen eine Türkarte. In diesem Raum kann nun ein blutrünstiges Monster (von der Topfpflanze bis zum Plutioniumdrachen ist alles vertreten) darauf warten besiegt zu werden, ein Fluch den furchtlosen Helden treffen, oder eine hilfreiche Karte für die Handkarten warten.
Gekämpft wird simpel über die Heldenstufe. Ist diese, mit allen Boni einbrechnet, höher, als die des Monsters, gewinnt der Held, lootet das Monster und steigt eine Stufe auf. Verliert er, passieren “schlimme Dinge”.
So, das ist Munchkin. Der Reiz des Spiels liegt nun in den Karten selbst. Es gibt eine Menge Klassen und Rassen, die die Spieler annehmen können, eine schier unüberblickbare Menge an Ausrüstung, die sie tragen können und jede Menge Flüche und andere Gemeinheiten, mit denen man die Mitspieler am besiegen der Monster hindern kann. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Level 4 Halb Gnom halb Ork Zauberer mit Diebesskills, ausgestattet mit dem stacheligen Genitalschoner und der abartigen Axt, die er eigentlich gar nicht tragen dürfte, dank der Schummelnkarte aber schon, vor einer Topfpflanze Stufe 1 weglaufen muss, da er den Redskin Baum nicht besiegen konnte, so alle Pflanzen +10 haben und seine ihn liebenden Mitspieler aus der Topfpflanze eine Gigantische Topfpflanze aus der Hölle gemacht haben. Nun könnte er aber einfach alle Karten abwerfen, die Pflanze verhexen und deren Schatz einsacken, oder einen Mitspieler um Hilfe bitten. Dies wird niemand aber einfach so tun, es sei denn er ist Elf, denn dann steigt er eine Stufe auf für jeden Kampf den er geholfen hat zu gewinnen.
Ihr seht schon, es geht rund in Munchkin. Und mit den 2 Erweiterungssets ( die ihrerseits neue Karten ins Spiel bringen) wird es noch bunter. Die Karten entbehren jeder Balance, weil aber jeder Mitspieler mit +10 Verstärkern und Flüchen um sich werfen kann, ist das Spiel an sich, dann doch wieder irgendwie ausgeglichen.
Die Sets gibt es für ungefähr 12 Euro und jeder Fantasyliebhaber (oder Liebhaber der anderen Themengebiete) sollte definitv mal einen Blick riskieren. DnD auf Speed. Dungeoncrawling ohne Sinn und Verstand, aber mit einer gigantischen Portion Spaß. Achja, spielen sollte man Munchkin nur mit Menschen, die man wirklich mag, weil man einiges abkönnen muss. Irgendwann beginnt man daran zu Zweifeln, ob man mit der Person, die einem Fluch für Fluch in den Weg wirft wirklich noch ein Bier trinken gehen will.
Und denkt immer daran, es gibt keine Regeln. Sollte es Unstimmigkeiten geben, dann schreit euch so lange an, bis diese geklärt sind. Am Ende hat aber der Recht, dem das Spiel gehört. (Frei nach der Anleitung)
Sale, Sale, Sale
Aus welchem Grund auch immer sind heute im Appstore eine Menge Schnäppchen zu schießen.
Ich selber habe mir Osmos und Spider gegönnt, aber es gibt neben den beiden Titeln, die nach kurzem anspielen absolut empfehlenswert sind, noch eine Fülle an Spielen zum Sonderpreis zu erhaschen. Wer da nicht zuschlägt ist selber Schuld. Vor Allem Osmos kann mich durch super Musik und ein total entspanntes Gameplay begeistern. Mal was anderes, zwischen all dem Rushen und Fastexen…
Die volle Liste gibts bei Toucharcade
Yeah, Platin
Endlich in die Platinliga aufgestiegen, und ja, ich weiß ich habe immernoch keinen Kommentar zu Starcraft 2 an sich abgegeben, aber was soll ich sagen, ich hänge gerade den Tag in der Uni rum und abends wird dann geladdert. Wenig Zeit zu schreiben.
Sollte einer der werten Leser ein Terran auf Platinniveau sein, oder ein guter Zerg, dann würde ich mich freuen, wenn wir ein bisschen trainieren könnten. Meinen Skill würde ich als gesundes Mittelmaß mit der Ambition vielleicht demnächst in Diamond zu spielen bezeichnen.
Facebook Greenpeacespot
‘nough said. Hat zwar nichts mit Spielen zu tun, aber das Video find ich toll.
Monkey Island 2 Schnäppchen
Wenn jemand ein iPhone besitzt und Monkey Island 2 noch nicht, oder vielleicht auch schon sehr lange nicht mehr gespielt hat, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt das zu ändern: Das Spiel gibt es für momentan 79 cent im Appstore zu kaufen. Ich glaube noch günstiger wird man das Spiel nicht auf einer Touchplattform spielen können.
Ich habe sofort zugeschlagen und kann mich jetzt wenigstens ein kleines bisschen von Proxygates und Cannonrushes ablenken. An all die Protoss da draußen: Hört auf mit den verdammten Cannonrushes! Die NERVEN!!!
Wirklich viel habe ich zwar in der Stunde im Bett gestern noch nicht gesehen vom Spiel, aber die Grafik gefällt wieder und vor allem die Steuerung macht mit der wesentlich direkteren Touchbedienung einen sehr, sehr guten Eindruck jetzt. Ich freue mich darauf das durchzuspielen.
Zelda Theme in Concert
Gerade bei der Suche nach einem anderen Klingelton für mein Handy darauf gestoßen und ich muss sagen, es ist einfach schön und weckt eine Menge Erinnerungen an das erste Game, das ich wirklich komplett durchgespielt hab. Ach du schöne, alte Zeit mit schwarz-weiß Gameboy und Spielen, die nicht aus der Wolke direkt aufs Gerät fallen, sondern auf seltsamen Modulen, stets nach dem obligatorischen Staubwegpusten, ins Gerät gesteckt wurden. Herrlich.
iPhone Game Center
Seit heute da, aber irgendwie wird mir noch kein einziges Spiel angezeigt. Entweder funktioniert noch keines damit, oder ich bin einfach zu dumm. Egal. Sobald es tut werde ich einen Erfahrungsbericht abgeben. Bis dahin..
Wer mich adden will: Urm3l
Duke Nukem Forever
Anscheinend, so lese ich gerade drüben bei Sothi, soll Duke Nukem Forever tatsächlich 2011 erscheinen.
Ham wir dann ja gar nicht mal so viel Zeit das zu spielen, weil ihr wisst ja, 2012 und Weltuntergang und so…



