Das Killerspielverbot ist vom Tisch
Ich hatte vor ziemlich langer Zeit eine Anfrage an das Innenministerium meines Bundeslandes gestellt. Nunja, viel passiert ist da erstmal nicht, letztlich habe ich aber nach einer gefühlten Ewigkeit eine Antwortemail erhalten. Ich vermute, dass es sich dabei um einen dreiseitigen Standardschrieb gehandelt hat, weil von wirklich differenzierter Argumentation konnte ich nicht viel entdecken.Veröffentlichen darf ich ihn nicht. Schade.
Leider scheint diese ausgeprägte Meinung in den Köpfen vieler Politiker vorzuherrschen, weshalb die Innenministerkonferenz 2009 ein Verbot aller “Killerspiele” gefordert hatte. Meiner Meinung nach absolut überflüssig, sinnlos und ohne jeden praktischen Nutzen. Aber ich habe das Gefühl, dass meine Meinung dort, wie ich leider an der Bearbeitungszeit für eine Email feststellen musste, sowieso niemanden interessiert. Bin ja nur ein Wähler.
Immerhin bin ich aber mit meiner Meinung nicht ganz alleine, weshalb 65.000 Menschen eine Petition gegen genau dieses Vorhaben, “Killerspiele” zu verbieten, unterzeichnet haben. Vor ein paar Tagen war nun die Diskussion im Petitionsausschuss, in der vor allem mehr Medienkompetenz und eine Unterstützung der deutschen Spielebranche gefordert wurden. Sinnvoll, wie ich finde.
Ganz nebenbei hat dann Hermann Kues, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, verkündet, dass das von den Innenministern geplante Verbot so nicht kommen wird. Stattdessen setzt die Bundesregierung auf mehr Aufklärung. Gut so!
via Gamestar
Ähnliche Beiträge:
