Splinter Cell Marketingstunt gone wrong

Splinter Cell Marketingstunt gone wrong news

Ich halte nicht viel von Werbung, aber wenn sie dann mal so derbe in die Hose geht, wie hier in Neuseeland geschehen, dann kann sie mir doch immerhin ein kleines Schmunzeln entlocken.

Was passiert ist? Um Splinter Cell Conviction etwas mehr Aufmerksamkeit zu Teil werden zu lassen, ist irgendein Marketingtyp auf die wunderbare Idee gekommen, dass man doch mal mit einer Waffe in eine Bar gehen kann und dort mit genau dieser Pistole ein wenig herumfuchteln. Bringt sicher die ein oder andere verkaufte Schachtel Kopierschutzdrama Splinter Cell Conviction mehr.

Die Besitzer der Bar fanden das ganze dann auch so lustig wie der Werbefachmann und sind vor Freude direkt unter die Tische gesprungen. Mit dem Handy in der Hand, weil von so einer tollen Aktion sollte die Polizei auch gleich erfahren. Die kam dann auch und hat dem Treiben ein Ende bereitet. Der wertvolle Kommentar des Polizeimenschen:

“We consider these types of stunts to be very ill-advised and have real concerns a similar one may one day end in tragedy.”

Ja, wenn die Polizei dann mit Sondereinsatztruppen den betreffenden Martketingmenschen beseitigt ruhig stellt wird das wohl zutreffen. Eigentlich schade, dass ich nicht da war, wo ich doch gerade im Land bin.

Nachtrag: Hier noch der Zeitungsartikel aus dem NZ Herald


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Kommentare

  • http://amanosblog.blogspot.com Amano

    Ein Typ kommt in eine Bar mit einer Waffe? Wäre schön gewesen, wenn du auch noch kurz skizziert hättest, wie dieser Marketingstunt eigentlich genau ausgesehen hätte, wenn alles glatt gelaufen wäre. Ich kann mir da gerade irgendwie nicht konkret vorstellen, wie der Bogen zu Conviction geschlagen werden sollte. Zuerst Geiselnahme in der Bar und dann gibts Splinter Cell Limited Editions für alle?

  • http://www.mitspieln.de Tobias

    Wie der Stunt ausgehen sollte ist mir selber auch nicht bewusst. Alles, was ich mitbekommen habe steht in dem Zeitungsartikel des NZ Heralds, den ich aufgrund von Zeitmangel hier leider nicht verlinkt hatte. Asche auf mein Haupt. Ich habe ihn nachgetragen.

    Bloggen ist gerade eher kompliziert, deshalb verzeiht, wenn ich nicht so gut recherchieren kann. Sitze hier an einem PC in der Library und habe kaum Zeit. Nebenher wollen auch noch Flugdaten gecheckt werden und private Emails sollten auch noch drin sein. Aber genug Geheule.

    Mir ist auch nicht klar, wie man da den Bogen schlagen will. Der Stunt lief einfach total daneben und der, der sich den ausgedacht hat, wird das inzwischen sicher auch bereuen. Mit einer Waffe in einer Bar herumzuwedeln ist wohl, egal wie man auf etwas hinweisen will, immer eine miserable Idee.