(News) US-Army überarbeitet ihre Grundausbildung – Aufgrund von Computerspielen
Computerspiele machen Spieler zu hirnlosen, gewaltbereiten Killermaschinen. Das ist es doch, oder? Das Argument, das zieht. Weswegen in der Schweiz das Spielen von Killerspielen verboten werden soll und wir zu Rockern werden. Der Umgang mit der Waffe am Bildschirm schult gleichzeitig auch den Umgang mit Waffen im realen Leben und setzt die Hürde zur Nutzung des “gelernten” Wissens deutlich herab. So zumindest ein nicht zu verachtender Anteil an Stimmen aus Politik und Pädagogik.
Anscheinend ist dem aber nicht so. Was Spieler schon lange behaupten, sieht nun die US-Army ähnlich. Denn die frische Generation Rekruten ist nicht etwa geschult im Umgang mit Waffen und soweit abgestumpft, dass das Töten zur Routine wird, sondern viel mehr derart verweichlicht, dass das Trainingsprogramm zum ersten mal seit 30 Jahren angepasst werden muss.
Wie man auf Golem.de erfahren kann, reicht das Abschlachten von Einsen und Nullen eben doch nicht aus, um aus unschuldigen, kleinen Jungen die Killermaschinen zu machen, die von Politik und Schulen gerne als Beispiel genannt werden, um “Killerspiele” aus dem Verkehr zu ziehen. In Wirklichkeit muss das Training darauf angepasst werden, den Rekruten genau die Dinge beizubringen, von denen behauptet wird, dass sie durch den Konsum von Gewalt in Computerspielen entstehen. Darunter der Umgang mit Waffen und der Nahkampf.
Liebe Politik, wann seht ihr das endlich ein?
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