News – Unreal Engine auf 3GS, Tv Streaming, Tagesschau App

Der Entwickler Epic Games, seines Zeichens Schöpfer der Unreal Engine 3, hat in einem Video flüssig laufende Bilder derselbern auf einem iPhone 3GS und dem aktuellen iPod Touch gezeigt.
Die Möglichkeiten der Engine sind in jedem Falle eine Bereicherung der Landschaft, auch wenn Epic selbst keine iPhone Spiele entwickeln möchte.

via iphoneblog

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Gerüchten zufolge, plant Apple TV Inhalte per Streaming anzubieten. Das Wall Street Journal will erfahren haben, dass Disney und CBS an einer Beteiligung interessiert wären.
Kosten soll das ganze etwa 30$ pro Monat.

Sollte ein solches Angebot in iTunes aufgenommen werden, würde es der Apple TV sicherlich zu einem enormen Push verhelfen.

via arstechnica

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Die Tagesschau plant eine eigene, kostenlose iPhone App.
Wie der dpa mitgeteilt wurde, soll schon bald die Möglichkeit bestehen, sich über eine eigene App im Nachrichtenpool der Tagesschau schlau zu machen und informieren zu lassen.
Sauer aufgestoßen ist das natürlich dem Axel Springer Verlag, der erst kürzlich ein bezahltes Model für die Bild und die Welt Online ins Rennen bzw. den Appstore schickte. Dort war sogar von Marktverzerrung die Rede.

Ob iPhone Apps Bestandteil der Gebühren des GEZ-Zahlers sein sollen, und in wiefern überhaupt Gebühren für Geräte wie PCs oder Mobiltelefone entrichtet werden sollten, ist eine andere Frage.

via Basicthinking

Permalinks

Eine kurze News in eigener Sache:

Die Linkstruktur hat sich geändert.  Ich habe nach einer Umstellung des Hostingpackets endlich ordentliche Permalinks, und bin so hoffentlich auch ordentlich auf Suchmaschinen verlinkbar.

Das hat allerdings zur Folge, dass die wenigen bereits auf Twitter geposteten Links jetzt vermutlich ins Leere gehen werden. Ich denke aber, dass das den Mehrwert auf jeden fall Wert ist.

Edit: Ich nehme alles zurück und behaupt das Gegenteil, die Links tun alle noch.  Ist ja noch besser so.

Zensursula mal anders

Was bei uns versucht wird, wird woanders auf der Welt durchaus erfolgreich ausgeführt.
Dass China nicht gerade ein Paradies des freien Internets ist, dürfte jedem klar sein, spätestens seit iPhones dort ohne W-Lan geliefert werden. W-Lan lässt sich ja auch so schlecht mitlesen. Doofe Technik!

Naja egal, auf jeden Fall hat China jetzt einen Plan, das Image vom schwarzen Zugangserschwerer, hin zum weißen Retter des Internets zu vollziehen: “No Porn”
Keine nackte Haut im chinesischen Internet mehr. Um genau zu sein, im ganzen Internet, oder wenigstens in dem, auf das aus China zugegriffen wird.

Umgesetzt werden soll der geniale Plan durch eine Whitelist bei den chinesischen ISPs. Während Inlandfirmen sowieso nicht wirklich entscheiden dürfen, was ins Netz kommt, sollen sich jetzt auch alle ausländischen Firmen in China anmelden müssen, um dann auf Gesetzestauglichkeit geprüft zu werden.
Und wo man gerade dabei ist den ganzen üblen Porn zu filtern, kann man sicher auch gleich alle Kritik an der Regierung und sonstige unnötige Kommunikation gleich mitfiltern.

Das ist dann Zensur, die den Namen auch verdient hat. Furchtbar! Eine moderne Gesellschaft sollte als Grundpfeiler jeder Staatenbildung in der Lage sein, auf freies Internet und freien Journalismus zuzugreifen. Da hat kein Diktator oder sonstwas mitzureden. Wirklich schlimm.

via slashdot

Wo bin ich?

Geolocation scheint ja der neue und absolute Trend zu werden.
Es fällt eine App nach der anderen in Richtung Appstore und Internet, und jeder ist glücklich, dass die Liebsten, oder noch besser, die ganze Welt weiß, wo man sich gerade so aufhält und was man da so tut.

Ich persönlich fühle mich ja nicht ganz wohl bei der freudigen Herausgabe, doch sehr privater Information.
Irgendwie ist mein Aufenthaltsort doch immernoch mein Ding.
Natürlich kann man bei den meisten Programmen beschränken, wer das sieht, aber gespeichert wird es ja doch irgendwo.
Und bei Twitter sieht’s die ganze Welt.
Andererseits ist es auch ganz cool, zu sehen, wo sich die Leute, mit denen man weg gehen will gerade aufhalten, und dann einfach da hinzugehen. Man spart sich das ganze Planen und trifft sich einfach da, wo der erste schon rumsitzt.

Das is wohl das Problem mit der neuen Technik. Die gute Seite daran. Der Spaßfaktor, der früher oder später auch mich erreichen wird. Momentan noch nicht, da der Touch schlicht kein GPS hat, aber mit der nächsten Generation iPhones dann auch. Und dann werde auch ich Ortsdaten in die Welt hinaustwittern.
Ich bin mir auch sicher, dass es da hingehen muss. Dass zum Beispiel das Nachrichtenprogramm weiß, wo ich gerade bin und mir dann auch Ortsbezogen Verkehrsdaten und Eventdaten präsentiert.

Vielleicht ja auf einem neuen Dashboard in einer der nächsten Generationen Telefon.
Dann steht da “Ef Europe Tour”, ich drück auf Anfrage, schicke meinen potentiellen Konzertmitbesuchern dann auch gleich eine solche und durch einen weiteren Drücker werden die Tickets dann gleich mitgekauft, der Termin in den Kalender eingetragen und der Freundin die Nachricht geschickt, dass das Musical doch leider verlegt werden muss.
Dann kommt gleich noch der Staubericht mit, der dank GPS Anbindung ALLER, auch supergenau ist. Toll!

Ach, eine schöne Welt wär das. Und alles nur, weil das Telefon weiß, wo ich gerade bin. Und wo alle andern sind.
Und der Staat weiß es auch. Und die Polizei, Amerika… Jeder.
Schöne, neue Welt!

Trace


Ihr mögt MS Paint? Ihr könnt nicht genug bekommen vom Charme selbstgemalter Bundstiftbilder aus dem Kindergarten?
Dann gibt es genau das richtige Spiel für euch: Trace
Trace ist ein 2D Jump’n'Run und kostet nix. Bekommen könnt ihr es im Appstore. Ich finde es spaßig für Zwischendurch und will ihm mit diesem Review etwas Aufmerksamkeit schenken.

Trace mobil

Beginnen wir mit den äußren Werten:
Startet man das Spiel, so denkt man tatsächlich erst an Kindergarten und Wachsmalfarben. Das ganze Spiel ist in typischer 2D Paint Kritzelgrafik gehalten. Ob einem ein Grafikstil nun gefällt, oder nicht, ist bei allen Spielen Geschmackssache. Hier meiner Meinung nach aber ganz besonders. Es gibt verschiedene Welten und jede wirkt irgendwie ein bisschen hingekritzelt. Es ist nicht hässlich und nicht wirklich schön. Irgendwas dazwischen, was mit viel Charme und Erinnerungen an die ersten Malversuche am PC vermischt, aber doch ein schönes Bild abgibt. Mir gefällt es.

Der Ton allerdings geht mir mit der Zeit relativ stark auf die Nerven, weshalb ich über die Möglichkeit, ihn abzuschalten, doch sehr froh bin. Die Effekte gehen in Ordnung.

Die Inneren Werte:
Ihr spielt ein kleines Strichmännchen, dessen Aufgabe und einziges Lebensziel es wohl ist von Links auf dem Bildschirm, nach Rechts zur Sonne zu gelangen. Berührt man diese, ist das Level geschafft. Levels gibt es einige, die ihrerseits in größere, thematisch zusammenhängende Welten unterteilt sind. Für eine Menge Knobelspaß ist also gesorgt.
Das von Links nach Rechts kommen klingt im ersten Moment nämlich wesentlich einfacher, als es ist. Zwischen euch und der Sonne stehen ein Abgrund und jede Menge Hindernisse, die euch beim Berühren oder hineinfallen wieder an den Startpunkt zurück setzen.
Um doch daran vorbei zu kommen, könnt ihr mit eurem Finger in das Bild hineinmalen und dann auf den von euch gezogenen Linien laufen.

Steuern tut ihr das Ganze mit 2 Pfeilen am unteren Bildschirmrand und einem kleinen Dreieck zum Hüpfen. Dort kann man auch zwischen Radieren und Malen hin- und herschalten. Es steuert sich sehr angenehm, wenn ich auch finde, dass der kleine Kollege seinen Hintern doch etwas schneller von A nach B bewegen könnte.

Kommen wir zum Fazit:
Trace ist sehr eigen. Die Grafik geht manchmal total auf die Nerven und an anderen Tagen kann ich mich ewig hineinstürzen. Die Steuerung funtioniert und das Malen und darüber laufen macht Spaß.
Und von einfach bis fast nicht machbar, ist beim Schwierigkeitsgrad alles dabei. Langweilig wird es also in der Hinsicht nicht.
Auf jeden Fall ein Ausprobieren wert!

Newsflash

Newsflash mobil

Los geht es mit der fröhlich, friedlichen Weihnachtszeit.
Neben dem Appventcalendar, wirft auch Apple selbst ab dem 26. Dezember Ware unters Volk.
Dass ihr davon nichts verpasst, gibt es eine eigens dafür zuständige App, die euch für jedes der 12 Häppchen, die Apple bereit stellt, eine Pushnotification senden wird. Ihr findet sie im Appstore unter “12 Tage Geschenke”
Weiterhin stehen diverse Weihnachtsupdates bereit: Über Minigore in seiner aktuellen Version mit Weihnachtsmann habe ich bereits berichtet, jetzt steht auch Doodle Jump in einer Weihnachtsversion zum Update bereit. Ihr könnt das Weihnachtsgrafikset durch einen simplen Schalter anschalten.
Sieht herrlich aus und ist für jeden ein Pflichtkauf bzw. Download.

Newsflash mobil

Das mit dem Update könnte allerdings schwierig werden, da momentan die Updatefunktion im Appstore hin und wieder zu streiken scheint. Dies hat von “Das Update läd später” bis zu “Das Update läd gar nicht” eine weite Bandbreite an Beeinträchtgungen zur Folge. Nach vielen Versuchen geht es dann aber meist doch.

Letztlich ist dann auch Alien verus Predator von SEGA in Austalien, nach einigem Hin und Her (ich berichtete), doch unzensiert im Verkauf gelandet. Ein Sieg über die Spielezensur.

Leider nur ein kleiner Sieg, wo das Klima jetzt doch noch den Bach runter gehen wird, aber das ist wiedermal ein ganz anderes Thema.

via Fscklog and Slashdot Games

Stimmgewalt

Nachdem Nuance neben ihrer Dragon Diktiersoftware, nun auch die Dragon Suche in den US Appstore geworfen haben, will ich einfach mal ein paar Worte dazu loswerden.
Nicht zu den Apps, da ich beide mangels Account nicht getestet habe, sondern zur Stimmeingabe.

Erstmal sind sie ja nicht allein, auch Bing und Google lassen sich über Spracheingabe durchsuchen.
All dies ist im Moment nur in englischer Sprache verfügbar und ich persönlich habe keine Ahnung, wann und in welchem Umfang das für die deutsche Sprache verfügbar sein wird, aber ich finde das Konzept sehr interessant.

Irgendwann müssen wir ja in irgendeiner Form weg von der Tastatur. Alle reden von Tablets und sonstigem ultramobilen Kram, aber jeder der sowas mit Tochscreen besitzt, weiß, dass tippen darauf zwar ganz gut funktionieren kann, aber eben doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein wird.
Und unsere Stimme bietet sich da doch als Eingabemedium gerade zu an. Man hat schnell mal drauf losgequatscht.

Doch da fangen die Probleme dann auch an. Denn selbst wenn das alles perfekt erkannt wird und dann genau so, wie es gelabert wurde auf dem Screen steht, so quatscht man schnell auch mal irgendeinen Dreck, den man dann ändern will. Aber wie erklärt man dann dem Gerät, dass man jetzt genau dieses Wort löschen oder sonstwie verändern will? Da muss ja dann eine Menge AI dahinter stehen, die in der Form wohl einfach nicht zur Verfügug steht im Moment.
Zudem käme ich mir reichlich dämlich vor, wenn ich zum Beispiel im Zug mit meinem Tablet rede.

Also zurück zu Tastatur und Maus? Will ich eigentlich an einem mobilen Endgerät auch nicht unbedingt. Man könnte ja mobil Entwürfe reden, und diese dann nachbearbeiten.
Erstmal steht da aber die Software, die genau erkennt, was ich da denn rede, und auch da tut sich die Technik noch ein wenig schwer.

Schön wäre doch eine Kristallkugel, die beim Reinschauen zeigt, wo wir so in circa 10 Jahren stehen beim Eingabemedium. Reden wir dann alle mit unseren Rechnern? haben wir überhaupt noch Rechner?
Was denkt ihr wo es hingehen wird?

Ich bin ja wirklich gespannt, was schon das nächste Jahr mit all den zu vermutenden Tablets bringen wird an Eingabetechniken. Inovation, bitte.

Wer sucht, der wird finden

Wer sucht, der wird finden gedanken

Oder eben nicht. Ich suche wie ein verrückter manchmal nach Apps, die ich noch brauchen könnte ( Das mit der Kaufsucht hatten wir ja schon), aber finde nichts.
Der Appstore mit seinen paar Kategorien ist ein Grauen.
Ich würde gerne viel mehr Spiele ausprobieren, Apps testen und munter kommentieren und bewerten, wenn es denn nicht so verdammt schwer wäre.

Ein aktuelles Trendprogramm zu finden ist ja schon schwer, wenn man nicht viele RSS Feeds abonniert, oder sich bei Twitter wund gelesen hat.
Das Zeug, das tausendmal runter geladen wurde, ist meist einfach Schrott! Da hilft die Kategorie gar nichts. Null.
Aber auch das am meisten umsatzgenerierende Programm ist meist doch einfach schon lange bekannt und nur deshalb in der Liste.
Die anderen Listen Neu und TopAktuell, naja da macht man vielleicht mal einen Zufallstreffer.
Aber wir finde ich die richtigen Perlen? Es ist mir einfach total unverständlich warum da nichts verbessert wird.
Eine Kategorie, die gut bewertete Apps, die eine Preisänderung hatten, zum Beispiel. Ich bin mir sicher, dass das die Verkäufe ankurbeln würde. Aber leider hat es Apple wohl nicht nötig, dass mehr verkauft wird. Oder will nicht, dass auch mal gespart wird bei einer App.

Vielleicht bin auch einfach nur ich zu doof, die Suche richtig zu benutzen, aber als ich zum Beispiel nach einem RSS Reader gesucht hab, war das Ergebniss wenig befriedigend. Oder nach einem Twitterclient…
Warum kann es für Bereiche, in denen viele Apps eine Funktion haben (Twitter, RSS,…) nicht ordentlich definierte Unterkategorien geben, oder wenigstens eine vernünftige Suche, bei der ich nicht schon vorher wissen muss, dass ich zum Beispiel den Reeder suche.

Es sind einfach so viele Apps inzwischen, dass ein entspanntes Stöbern mit der jetzigen Unterteilung schlicht nicht möglich ist. Ich würde aber gerne stöbern. Ich hätte gerne dieses Kauferlebniss, dass ich gerade ganz zufällig etwas ganz tolles gefunden hab, mit dem ich mich dann gleich selbst beschenken muss.

Also bitte nachbessern. Die Hoffnung ruht auf 4.0.

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