Zensursula mal anders
Was bei uns versucht wird, wird woanders auf der Welt durchaus erfolgreich ausgeführt.
Dass China nicht gerade ein Paradies des freien Internets ist, dürfte jedem klar sein, spätestens seit iPhones dort ohne W-Lan geliefert werden. W-Lan lässt sich ja auch so schlecht mitlesen. Doofe Technik!
Naja egal, auf jeden Fall hat China jetzt einen Plan, das Image vom schwarzen Zugangserschwerer, hin zum weißen Retter des Internets zu vollziehen: “No Porn”
Keine nackte Haut im chinesischen Internet mehr. Um genau zu sein, im ganzen Internet, oder wenigstens in dem, auf das aus China zugegriffen wird.
Umgesetzt werden soll der geniale Plan durch eine Whitelist bei den chinesischen ISPs. Während Inlandfirmen sowieso nicht wirklich entscheiden dürfen, was ins Netz kommt, sollen sich jetzt auch alle ausländischen Firmen in China anmelden müssen, um dann auf Gesetzestauglichkeit geprüft zu werden.
Und wo man gerade dabei ist den ganzen üblen Porn zu filtern, kann man sicher auch gleich alle Kritik an der Regierung und sonstige unnötige Kommunikation gleich mitfiltern.
Das ist dann Zensur, die den Namen auch verdient hat. Furchtbar! Eine moderne Gesellschaft sollte als Grundpfeiler jeder Staatenbildung in der Lage sein, auf freies Internet und freien Journalismus zuzugreifen. Da hat kein Diktator oder sonstwas mitzureden. Wirklich schlimm.
via slashdot
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