Minigore
Survivalshooter sind toll. Vor allem auf dem iPhone! Wenn man mal diese 5 Minuten hat, in denen man einfach ballern will, dann muss man sich keine Gedanken um Story oder Ähnliches machen. Man startet das Spiel und los geht’s.
Heute will ich euch genau so einen vorstellen: Minigore von Chillingo. Vor wenigen Tagen kam das große Update auf Episode 3 mit einem extremen Upgrade an Content, das ich mir zum Anlass nahm hier das Spiel zu präsentieren.
Also nun fix zu den äußren Werten:
Das ganze Spiel findet in isometrischer Perspektive statt, die sich in 3 Dimensionen ausbreitet. Die Grafik ist stark Comiclastig und einfach sehr bunt.
Auf Realismus wird kein Wert gelegt, und das ist gut so. Die Charaktere haben würfelförmige Köpfe, keine Beine und auch die Umgebung ist eher einfach gehalten. Die Monster haben nur 3 verschiedene Models, plus ein Bossgegnermodel.
Man hat die Möglichkeit, in den Optionen alles Mögliche einzustellen, und auch aus der eigenen iPod Bibliothek einen Soundtrack auszuwählen. Metal zum Schnetzelspiel! Toll!
Die inneren Werte:
Das Spielprinzip ist einfach: Überleben. Dazu steuert man seinen Charakter mit dem linken Daumen, und die Richtung, in die geschossen wird, mit dem rechten Daumen. Das funktioniert rativ gut, so gut das eben ohne haptisches Feedback möglich ist. Man kann beide Daumen eigentlich immer liegen lassen, da es wenig Grund gibt mal nicht zu schießen. Ständig kommen aus allen Richtungen kleine, schwarze Fellknäule, die euch ans Leder wollen. Je mehr man von ihnen abschießt, desto mehr kommen nach, bis es hin und wieder mal Nacht wird. Dann fangen alle verbliebenen Viecher an zu brennen und laufen nun etwas schneller als ihr. Habt ihr dann den Rest beseitigt, kommt ein Bossgegner in Form eines großen Wurms, der irgendwie aber viel einfacher zu beseitigen ist als die Massen an kleinen Dingern, die gegen später auf einen einrennen. Auch die Fellknäule gibt es in groß. Und in ganz groß.
Um diese dann möglichst effektiv zu beseitigen, gibt es immer mal wieder Loot in Form eines Kleeblatts oder einer Munitionskiste. In den Kisten sind entweder eine Shotgun oder ein Granatwerfer, die je öfter ihr sie aufsammelt immer besser werden. Wo die Shotgun noch ziemlich rockt, hatte ich mit dem Granatwerfer oft Probleme nahe stehende Monster zu treffen und bin deshalb oft einfach frustriert verreckt. Ist die Munition bei beiden aufgebraucht, get es mit der normalen Maschinenpistole weiter.
Der wahre Loot sind aber die Kleeblätter. Hat man deren 3 beisammen, so verwandelt man sich, ein bisschen wie Hulk, für begrenzte Zeit in ein fettes Monster und kann sich locker durch die Monsterhorden fressen.
Sollte mal einen Loot übersehen, so werden am Bildschirmrand kleine Symbole eingeblendet, die den Weg dahin zeigen. Ist praktisch, da so ein Kleeblatt schonmal im Spielfluss untergeht.
Viel mehr gibt es zum Spielprinzip nicht zu sagen. Hat man mal 2000 bzw. 6000 Punkte erreicht, so kann man ab da von dort starten. Seit dem neuesten Patch kann man sich über eine bestimmte Anzahl an Kills auch neue Charaktere freischalten. Da man dafür aber eine Menge toter Fellbiester braucht, kann ich noch nicht allzuviel berichten. Hab gerade mal den für 100 Kills frei.
Fazit:
Ein kleiner Survivalshooter, der mit eigenem Grafikstil, einfachem Gameplay und einer Menge Spaß überzeugen kann.
Mitspieln!
Hier der Appstorelink: Minigore
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