Netzzugang
Internet, zwefelsohne ein wertvolles Gut am andern Ende der Welt, und da ich hier ja gerade ein wenig unterwegs bin, will ich einfach mal schreiben, wie man denn hier so an Internet kommt.
Da gibt es nämlich sehr gute und sehr schlechte Lösungen.
Ganz schlecht ist, wenn es gar kein Internet gibt, oder selbiges unbezahlbar ist.
Da aber hier die meisten Leute schon dahinter gekommen sind, dass Internet so für die Kommunikation nach Hause ganz gerne genutzt wird, kommt es doch relativ selten vor, dass gar kein Internet zur Verfügung steht.
Dann wäre da noch die Sache mit dem Geld. Oft ist es einfach verdammt teuer! Nach Megabyte abrechnen ist, wenn man ne 32er Leitung von Kabel BW gewohnt ist eine ganz heftige Umstellung. Nichtmehr mal eben so nen Videopodcast ziehn..
Aber primär soll es darum eigentlich gar nicht gehen, sondern vielmehr um verschiedene
Arten Internet zur Verfügung zu stellen.
Die krasseste war kostenlos und an einem freien Pc. Praktisch, ja, aber privates will ich darauf nicht machen, und Kennwörter eingeben schon gleich zweimal nicht.
Da war echt gar nichts drauf. Das war ein Windows PC ohne irgendwas drauf. Man konnte tun und lassen was man wollte.
Wesentlich sinnvoller fand ich eine andere Lösung: Sandboxing
Will heißen, dass bei jedem booten ein voreingestelltes Windows hochfuhr, auf dem man dann tun konnte, was man wollte, bei einem Neustart jedoch alles wieder so war wie vorher. Sowas ähnliches steht hier auch in der Stadtbücherei, die freies Internet zur Verfügung stellt.
Ganz nett, da man wenn man mal nen FTP Client braucht, um Bilder hochzuladen, diesen auch installieren kann, aber alles rumgepfusche spätestens beim Neustart wieder weg ist.
Etwas nervig fand ich Gastaccounts, da man dort im Prinzip nichts machen kann, und diese oft einfach bescheiden eingestellt waren, so dass simple Flickr Uploads oft einfach nicht möglich waren. Und ich meine, Bilder hochladen macht in einem Land, wo man eben alles auf digitalen Speicher bannt, doch durchaus Sinn. Aber es gibt sie halt, die die der Post vertrauen und kleine Speicherkarten nach Hause schicken. Nur begrenzt cool.
Die vermutlich sicherste Methode war am Flughafen ein Linuxterminal, das auch einfach nach dem Ausloggen alles platt gemacht hat. Für schnellen Zugang für viele Leute sicher die beste Lösung.
Ich persönlich mache private Dinge nur über den iPod, da ich glaube, dass es unwahrscheinlicher ist, dass im Wlan mitgehört wird, als dass auf den Rechnern irgendwas sitzt.
Ganz ohne Risiko wird es hier aber wohl nicht gehen. Oder wisst ihr da eine Möglichkeit?
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