Soosiz

Es ist mal wieder an der Zeit ein Review zu schreiben. Heute lassen wir die Tower Defenses mal einfach links liegen und widmen uns einem absolut anderen Genre, aber auf der gleichen Plattform.
Es soll also um ein Jump’n'Run gehen, genauer um eines auf dem iPhone, nämlich um Soosiz.

Der wahre Grund hinter dem Review ist aber nicht etwa, dass ich das Spiel sooo unglaublich genial finde, dass ich quasi davon erzählen muss, sondern vielmehr, dass es etwas fertig bekommen hat, das sonst kaum ein anderes Spiel schafft. Es hat die Aufmerksamkeit diverser weiblicher Wesen meiner Umgebung auf sich gezogen, und sie seither nichtmehr losgelassen, sodass ich neuerdings fragen muss, ob ich MEINEN iPod denn auch mal benutzen duerfte.

Ich persoenlich finde es aber natuerlich auch genial, und deshalb nun direkt und ohne weitere Umschweife zum Review.
Lasst uns erstmal nicht so sehr auf die inneren Werte schielen, sondern das Erscheinungsbild begutachten.

Bei Soosiz handelt es sich um ein mehr oder weniger klassisches Jump’n'Run, das sich mit 2 Dimensionen zufrieden gibt. Die Grafik ist knallbunt gehalten und sieht sehr, sehr schoen aus.
Jede der vielen verschiedenen Welten, hat ihre eigenen Texturen und Umgebungen, und es wurde sehr viel Wert auf Details gelegt, so baumelt in einigen Leveln eine kleine Spinne von den Planeten, die sich je nach aktueller Schwerkraft mal hierhin oder dorthin bewegt. Unter Wasser traegt der Protagonist eine Taucherbrille und auch sonst ist er immer der Umgebung entsprechend ausgestattet.
Es macht wirklich Spass durch die Welten zu huepfen und immer wieder neue Details zu entdecken.
Die Grafik passt einfach.

Weil nur Grafik aber nirgendwo hinfuehrt, folgen jetzt die inneren Werte: Auf den ersten Blick sieht Soosiz aus, wie so ziemlich jedes andere Plattform-Huepfspiel auch. Ein kleines Kerlchen (Wir) zieht von Plattform zu Plattform um seine Freunde zu retten. Irgend ein boeser Obermotz hat kraeftig Unheil gestiftet und… blablabla. Irgendwie eine Standardstory, macht aber nix.

Gesteuert wird mit kleinen Buttons in der unteren Bildschirmregion. Das geht sehr gut und einfach von der Hand und hat mir nie Probleme bereitet.
Springt man dann aber tatsaechlich auf eine andere Plattform faellt sofort auf, was Soosiz so besonders macht: Jede Plattform und jeder kleine Planet hat seine eigene Schwerkraft, die euch sobald ihr nahe genug heran kommt, will heissen ihn fast beruehrt, anzieht. So dreht sich das Bild also bei der neuen Plattform, was in den ersten Spielminuten (bis Stunden) immer wieder den Effekt hat, dass man sich erst voellig neu orientieren muss, bevor es weiter gehen kann.

So huepft man also nun von Planet zu Planet, sucht kleine Schalter, rettet seine Freunde (3 in jedem Level), verzweifelt auf der Suche nach dem in manchen Levels vorhandenem 4. Freund, und sammelt fuer jedes voll abgeschlossene Level Goldmedaillen.
Hat man derer dann genug, so schaltet sich hin und wieder ein BlueCoin-Level frei. In diesen geht es dann ausnahmsweise nicht um die Rettung der Freunde, sondern darum, unter Zeitdruck, 50 blaue Muenzen zu sammeln. Das geniale ist, dass in manchen dieser Levels der Spieler auf einem Ball balancierend, ueber kippen und neigen des Geraets steuernd, versucht zum Ausgang zu gelangen. Das macht einen Heidenspass!
Wie sowieso das ganze Spiel.

Viel mehr gibt es auch nicht zu sagen. Eins vielleicht noch: Mitspieln!

Hier der Appstorelink: Soosiz

Achja verzeiht die fehlenden Umlaute, aber auf der Standardtastatur in Neuseeland sind die leider nicht eingeplant. Ich werde sie bei Gelegenheit nachreichen.


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